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Fussball-Verbandsliga : RTSV: Keine Punkte, aber ein neuer Trainer

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Stefan Waskönig übernimmt der Rendsburger Verbandsligisten in der neuen Saison.

Aus sportlicher Sicht verlief der vorletzte Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost für den Rendsburger TSV nicht gerade erfreulich. Bei Inter Türkspor verlor das Team von Interimstrainer Fritz Bohla mit 0:3 (0:1). „Auf einem guten Platz haben wir schlecht gespielt. Wir haben nicht an die Leistung der letzten Woche anknüpfen können. Bei uns fehlte es an Genauigkeit im Spiel. So war nichts drin für uns“, meinte Bohla.

Dafür konnten die Rendsburger an anderer Front einen Erfolg vermelden. Der Traditionsclub vom Nobiskrug hat einen Trainer für die kommende Saison gefunden: Stefan Waskönig heißt er und trainiert derzeit noch den Ligakonkurrenten TSV Klausdorf. „Ich freue mich auf die reizvolle Aufgabe. Ich weiß, dass es in letzter Zeit einige Querelen beim RTSV gegeben hat und das ist sicherlich auch keine einfache Aufgabe – aber leicht kann jeder“, sagt Waskönig, der gestern Vormittag mit den Rendsburger Verantwortlichen eine Einigung erzielt hat und am Nachmittag seinen neuen Club bei Inter Türkspor beobachtete. Mit Dennis Usadel bringt Waskönig einen Co-Trainer mit, der im Rendsburger Raum kein Unbekannter ist. Usadel spielte für den TSV Kropp (2005 bis 2009) und die FT Eider Büdelsdorf (2009 bis 2011). Auf den neuen Coach und auf Bohla, der zukünftig als Sportlicher Leiter fungieren will, wartet eine Menge Arbeit, denn es gilt nun, eine spielfähige Mannschaft für die kommende Saison zusammen zu stellen. Kerem Atamtürker wird dann nicht mehr dem Kader des RTSV angehören. Er wechselt zum gestrigen Gegner Inter Türkspor Kiel, der gegen den RTSV zu einem ungefährdeten Erfolg kam. „Ich bin sehr zufrieden mit meinen Jungs, die gegen den RTSV verdient siegten und auch insbesondere nach der Pause groß aufspielten“, sagte Kiels Trainer Metin Baki, obwohl die Heimelf wieder einmal einige Tormöglichkeiten ungenutzt ließ. Nur Tino Kern, der eingewechselte Kayar Hanifi und Torjäger Driton Gashi trafen ins Schwarze. „Meine Spieler haben alle überzeugt, aber Timo Kern hat heute richtig stark gespielt“, hatte Baki in seinem letzten Heimspiel auf der Inter-Bank ein Lob für seinen Youngster parat.

Rendsburger TSV: Wiechert – Müller, Cavdar, Kaba (52. Herzig), Alaca, Lehmann (46. Atamtürker), Dell, S. Redzepovski, Schnepel, Mu. Korkmaz, Hehlert.
SR: Werner (Flensburg). – Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Kern (25.), 2:0 Hanifi (75.), 3:0 Gashi (86.).

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