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Fussball-Verbandsliga : RTSV feiert Klassenerhalt mit Sekt der gehobenen Sorte

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der 5:1-Heimsieg gegen Schönkirchen sorgt bei den Rendsburgern für Partystimmung.

Es geht doch – mit einem Paukenschlag ist Fußball-Verbandsligist Rendsburger TSV in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Durch einen 5:1 (1:1)-Heimsieg über die TSG Concordia Schönkirchen wischte die Mannschaft von Fritz Bohla alle Zweifel am Klassenerhalt eindrucksvoll vom Tisch.

Für Bohla war dieser Erfolg Anlass genug, der Mannschaft im Laufe der Woche drei Flaschen Sekt zu spendieren. „Die gehobene Sorte“, wie der Coach erleichtert erklärte. Entsprechend war die Leistung der Rendsburger. Nach fünf Niederlagen in Folge und fußballerischer Magerkost lieferten die Platzherren auch Fußball der gehobenen Sorte. „Seit ich die Mannschaft trainiere, war das die beste Leistung. Die Abwehr zeigte Stabilität, Spielfreude und über neunzig Minuten großes Engagement“, strahlte der Trainer-Routinier. Endlich hatte man wieder den Eindruck, dass eine Mannschaft auf dem Rasen am Nobiskrug stand. Fehler der Mitspieler wurden ausgebügelt und auch der Fauxpas von Torhüter Sören Wiechert beim 1:1-Ausgleich durch Yannik Janssen (42.) ließ den RTSV diesmal nicht einknicken.

Zuvor hatte der äußerst agile Mustafa Korkmaz die Seinen in Front gebracht (12.). „Gegentore haben uns in den vorherigen Spielen häufig aus dem Takt gebracht. Das war diesmal nicht der Fall“, meinte Bohla, der mit Korkmaz, Malte Hehlert und Dennis Schnepel das Spiel überaus offensiv anging. „Ich habe mich körperlich besser gefühlt als zuletzt und war mit meiner Leistung zufrieden“, erklärte Schnepel, der mit insgesamt drei Treffern zum Protagonisten der Partie avancierte. Malte Hehlert, der mit seinem Tor zum zwischenzeitlichen 3:1 traf, unterstrich die Qualität der Rendsburger Offensivabteilung, die zuletzt alles andere als glücklich agierte. Aus der erwähnten stabilen Defensive inszenierten Korkmaz, Schnepel und Hehlert immer wieder gefährliche Angriffe, die schließlich auch erfolgreich abgeschlossen wurden. Wenn nicht, waren sie häufig nur durch unfaire Mittel zu stoppen. So wie beim 4:1, als der zuvor im Strafraum gefoulte Schnepel den Ball vom Elfmeterpunkt souverän im Netz versenkte und sein Torekonto somit auf 15 Treffer erhöhte.

RTSV: Wiechert – Müller – Cavdar, M. Redzepovski, Alaca – Kaba, Lehmann, S. Redzepovski – Schnepel, Hehlert, Mu. Korkmaz.
SR: Hogrefe (VfR Horst).

Zuschauer: 75.
Tore: 1:0 Mu. Korkmaz (12.), 1:1 Janssen (42.), 2:1 Schnepel (55.), 3:1 Hehlert (60.), 4:1 Schnepel (77./FE), 5:1 Schnepel (84.).

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