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Fussball-Kreisklasse : Rotenhofs Reserve siegt standesgemäß

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der TuS lässt dem überfordertem TSV Rieseby beim 4:0 keine Chance. GW Todenbüttel gewinnt das Nachbarschaftsduell in Lütjenwestedt.

In der Fußball-Kreisklasse A Rendsburg-Eckernförde marschiert der SV Grün-Weiß Todenbüttel nach einem 3:1 (1:0)-Erfolg beim TSV Gut-Heil Lütjenwestedt weiter vorne weg. Neben den Grün-Weißen kann jetzt nur noch Eckernförde IF, der mit 4:0 (2:0) gegen den FSV Friedrichsholm gewann, eine makellose Bilanz vorweisen, weil der FC Fockbek in Felm verlor (3:4) und der Osterrönfelder TSV II über ein Unentschieden (3:3) beim SSV Nübbel nicht hinauskam.

TSV Rieseby – TuS Rotenhof II 0:4 (0:1)
Die TuS-Reserve war dem Gastgeber in allen Belangen überlegen und sicherte sich völlig verdient drei weitere Zähler. „Man muss eingestehen, dass wir mit dieser Mannschaft in der A-Klasse nicht konkurrenzfähig sind“, sagte Riesebys Spielertrainer Thorsten Hauns. Beim Blick auf die Tabelle wird ihm niemand widersprechen wollen. Seiner jungen Truppe fehlt es in erster Linie an Erfahrung, um gegen so abgezockte Teams wie den TuS, der bereits nach drei Minuten in Führung ging, bestehen zu können. „Wir werden die Saison aber mit Anstand durchspielen“, versucht Hauns Spekulationen nach dem „Vorbild“ des Rendsburger TSV II in der vergangenen Saison, als die Rendsburger kurz nach dem Saisonstart ihr Team zurückzogen, gleich im Keim zu ersticken.
Tore: 0:1 Sebastian Schmid (3.), 0:2 Sascha Schablowski (71.), 0:3 Fabian Skoruppa (79.), 0:4 Finn-Ole Rathmann (83.).
 
SSV Nübbel – Osterrönfelder TSV II 3:3 (3:1)
Dem Aufsteiger aus Nübbel reichte eine 3:1-Pausenführung nicht, da der OTSV in der zweiten Halbzeit viel Druck entwickelte und nach dem Ausgleichstreffer von Tobias Kohlmorgen zum 3:3 (68.) dem Sieg sogar näher war. „Das Ergebnis geht insgesamt aber schon in Ordnung, denn Tim Rathjens hatte das 4:1 auf dem Fuß (50., d. Red.), und bei einem klaren Foul an Mats Perdelberg (61., d. Red.) hätte der Unparteiische auch auf Strafstoß für uns entscheiden können“, bilanzierte Trainer Jens Lamp, der sich mit der bisherigen Saisonausbeute von vier Punkten durchaus zufrieden zeigt.
Tore: 0:1 Christoph Belling (7.), 1:1 Perdelberg (16.), 2:1 Bennet Hinz (19.), 3:1 Marcel Liebke (34.), 3:2 Jonas Hanning (60.), 3:3 Kohlmorgen (68.).
SV Felm – FC Fockbek 4:3 (1:2)
Mit einem Kraftakt brachten die Felmer dem FC die erste Saisonniederlage bei. In den ersten 25 Minuten besaßen die Hausherren ein deutliches Übergewicht und gingen durch einen verwandelten Foulelfmeter von Henrik Listner (20.) fast schon zwangsläufig in Führung. „Danach dachten meine Spieler, dass sie bereits Deutscher Meister sind“, ärgerte sich Coach Kay Mielenz über die nachlässige Gangart, die die Gäste gnadenlos bestraften, indem sie aus einem 0:1-Rückstand eine 3:1-Führung machten. Wie schon gegen den TuS Jevenstedt II (5:3) startete die Heimelf dann allerdings erneut eine erfolgreiche Aufholjagd.
Tore: 1:0 Listner (20., FE), 1:1 Piet Schulz (28.), 1:2, 1:3 Timo Hilbert (35., 50.), 2:3 Marcel Lauenstein (55.), 3:3 Jörn Ubben (68.), 4:3 Christopher Grube (77.).
Gelb-Rote Karte: Andre Fritzsche (77., Spielerbeleidigung, SV).
 
FSV Friedrichsholm – Eckernförde IF 0:4 (0:2)
So klar wie es das Ergebnis aussagt, waren die Spielanteile nicht verteilt. Der neue Tabellenzweite verwertete seine sich bietenden Gelegenheiten im Gegensatz zum FSV aber eiskalt. „IF hatte gefühlt fünf Chancen und macht vier rein, während wir unsere durch Juljen Brunner (47., d. Red.) und Marco Thiedemann (60., d. Red.) ungenutzt ließen“, haderte FSV-Trainer Berndt Gosch. Maximilian Möller (8.) und Ismail Acer (27.) zeigten vor der Pause, wie es geht. Die in der Spielanlage reiferen Gäste verwalteten diese Führung bis weit in die zweiten Halbzeit hinein und sicherten sich am Ende mit ihrer Effizienz den vierten Sieg in Folge.
Tore: 0:1 Möller (8.), 0:2 Acer (27.), 0:3 Benjamin Berger (75.), 0:4 Möller (79.).
 
TSV GH Lütjenwestedt – SV GW Todenbüttel 1:3 (0:1)
Der Kreisligaabsteiger tut sich in seiner neuen Umgebung weiter schwer. Dennoch zeigt sich Horst-Dieter Zetl zuversichtlich: „Die ersten drei Partien müssen wir nicht verlieren, und ich bin überzeugt, dass sich das Team finden wird, wenn alle noch verletzten Spieler wieder mit an Bord sind.“ Der technischen Überlegenheit des Tabellenführers hatte man Kampf und gefälliges Spiel bis zum gegnerischen Strafraum entgegenzusetzen. Doch das war zu wenig, um die Grün-Weißen, die nach 19 Minuten durch Jonas Lüdeke in Führung gingen, ernsthaft in Verlegenheit bringen zu können. Zwei Kontersituationen schlossen Marius Nielsen (51.) und Jannes Backenhaus, mit seinem siebten Saisontreffer (81.), erfolgreich ab.
Tore: 0:1 Lüdeke (19.), 0:2 Nielsen (51.), 0:3 Backenhaus (81.), 1:3 Till Rosenburg-Lakatsch (86., FE).
Brekendorfer TSV – SSV Bredenbek 1:3 (1:0)
Die Brekendorfer gehen nach der dritten Niederlage im vierten Spiel schweren Zeiten entgegen. Gegen den SSV wurde deutlich, dass es den Schützlingen von Mario Sörensen vor allem an der Durchschlagskraft im Angriffszentrum fehlt. „Der längerfristige Ausfall von Goalgetter Henrik Staack (Nasenbeinbruch, d. Red.) wiegt schwer“, meinte TSV-Sprecher Benjamin Deckert. Über eine Stunde lang durfte die Heimelf nach der Gelb-Roten Karte für Jan Burmeister (29.) in Überzahl spielen, konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Im Gegenteil, der SSV ließ sich sogar durch einen zweiten Platzverweis (73.) nicht beirren und nahm nach Treffern von Christian Dalpiaz (67.) und Stephen Hell (90.+1) die Punkte mit nach Bredenbek.
Tore: 1:0 Dennis Schneider (9.), 1:1 Ole Lablack (63.), 1:2 Dalpiaz (67.), 1:3 Hell (90.+1).
Gelb-Rote Karten: Burmeister (29., Meckern, SSV), Lablack (73., wdh. Foulspiel, SSV).
 
TSV Gross Vollstedt – Gettorfer SC II 7:0 (2:0)
Beim Aufsteiger war man über den ersten Sieg erleichtert. „Sogar in der Höhe verdient, denn der GSC hätte sich auch über eine zweistellige Niederlage nicht beschweren dürfen“, freute sich TSV-Obmann Stefan Waubke über den Befreiungsschlag seines Teams, mit dem jetzt Ruhe einkehren kann. Das Trainergespann Mark Hameister/Arne Steltner konnte es sich sogar erlauben, den angeschlagenen Torjäger Florian Medewitz zunächst auf die Bank zu setzen. Die erste Halbzeit konnten die Gäste halbwegs offen gestalten, ehe das Unheil spätestens mit dem 3:0 durch Christian Lambrecht (49.) über sie hereinbrach.
Tore: 1:0 Niels Krug (10.), 2:0 Stephan Krug (14.), 3:0 Lambrecht (49.), 4:0 S. Krug (54.), 5:0, 6:0 Medewitz (75., 87.), 7:0 Lukas Sander (90.+2).
 
TSV Borgstedt – TuS Jevenstedt II 2:0 (0:0)
Die Minimalisten aus Borgstedt bleiben weiter ungeschlagen. Gegen sehr defensiv eingestellte Gäste tat sich der TSV allerdings lange Zeit schwer, weil er bis zum Strafraum zwar gut kombinierte, der entscheidende Pass aber zu selten einen Abnehmer fand. So musste sich die Truppe von Torben Bahr zur Pause mit einem torlosen Remis begnügen. „Wenn alle verletzten Offensivakteure wieder zur Verfügung stehen, werden wir die vor dem gegnerischen Kasten momentan fehlende Konsequenz schon in den Griff bekommen“, erklärte Bahr. Nach dem 1:0 durch Michael Schmidt, der das Spielgerät über die Linie stocherte (59.), war der Bann bei der Heimelf gebrochen.

Tore: 1:0 Schmidt (59.), 2:0 Lukas Schwark (63.).

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