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Fußball-kreisklasse A : Rotenhofs Reserve mit Fehlstart

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

TuS verliert auch das dritte Spiel der Saison und steht mit null Punkten im Tabellenkeller

In der Fußball-Kreisklasse A geben nach dem 3. Spieltag die Mannschaften aus dem Altkreis Eckernförde die Richtung vor. So übernahm die SG BSV/EMTV nach einem 5:2 (4:0)-Erfolg beim SV Holtsee die Tabellenführung vor dem Wittenseer SV, der beim TuS Rotenhof II mit 5:1 (4:0) gewann. Auch Eckernförde IF ist weiterhin ungeschlagen, allerdings kam die Truppe von Toni Fahn nicht über ein 2:2 (2:2)-Unentschieden in Felm hinaus.

TuS Rotenhof II – Wittenseer SV 1:5 (0:4)
Der Fehlstart für das Team von Trainer Raffael Hopp ist nach dieser neuerlichen Niederlage perfekt: Null Punkte und 2:14 Tore lautet die Bilanz nach drei Spielen. Bereits zur Pause hatte der TuS gegen den Tabellenzweiten jede Chance auf den ersten Zähler vertan. „Gemessen an den Spielanteilen war es eigentlich eine ausgeglichene Begegnung, aber wenn man sich solche katastrophalen Abwehrfehler leistet, darf man sich über so eine Klatsche nicht wundern“, bilanzierte Hopp. Torben Wulf (8.), Maximilian Laabs (16.), Pascal Reimers (35.) und erneut Wulf (43.) nutzten die Schnitzer des Gastgebers gnadenlos aus.

Tore: 0:1 Wulf (8.), 0:2 Laabs (16.), 0:3 Reimers (35.), 0:4 Wulf (43.), 1:4 Jan-Hendrik Kock (74.), 1:5 Marcus Grubert (90.+1)
Gelb-Rote Karte: Andrej Heinz (90.+1, wdh. Foul, TuS).



Brekendorfer TSV – Gettorfer SC II 5:0 (2:0)
Nur das nackte Ergebnis betrachtet, könnte man von einem souveränen Erfolg der Sörensen-Schützlinge ausgehen. Doch was der TSV und auch der GSC anboten, war alles andere als schön anzusehen. „Das war ganz schwaches Kreisklassen-Niveau“, meinte Brekendorfs Coach, der darüber rätselt, warum es bei seiner Elf noch nicht richtig rund läuft. Die ersatzgeschwächten Gäste trafen mehrfach das Aluminium des TSV-Gehäuses und zeigten sich defensiv äußerst anfällig. Die Geschenke nahmen die Hausherren, die spielerisch nicht überzeugten und nach gut einer Stunde das Toreschießen einstellten, dankbar an.

Tore: 1:0 Sönke Drews (20., FE), 2:0 Henrik Staack (35.), 3:0 Christian Suhr (50.), 4:0 S. Drews (52.), 5:0 Dennis Schneider (65.).



FSV Friedrichsholm – SSV Bredenbek 3:3 (1:0)
Nach zwei Auftaktsiegen musste sich der FSV dieses Mal mit einem Remis zufrieden geben. Sieben Punkte können sich für einen Aufsteiger dennoch sehen lassen. „Unterm Strich hätten die Bredenbeker den Sieg verdient gehabt, denn sie waren uns insbesondere läuferisch überlegen“, sagte FSV-Trainer Berndt Gosch. Die schnelle Führung durch Daniel Becker (6.) egalisierten die Gäste durch Goalgetter Christian Dalpiaz kurz nach Wiederbeginn (46.). Danach bestimmten die Gäste das Geschehen und wähnten sich nach dem 2:1 (80.) schon auf der Siegerstraße. In einer fulminanten Schlussphase erkämpfte die Heimelf dann einen Punkt der Moral.

Tore: 1:0 Becker (6.), 1:1, 1:2 Dalpiaz (46., 80., FE), 2:2 Jochen Clausen (82.), 2:3 Kristopher Krey (90.), 3:3 Andreas Eggers (90.+3).



SV Fleckeby – Osdorfer SV II 4:1 (2:1)
Es war ein schwer erkämpfter Arbeitssieg des Absteigers gegen den Aufsteiger, denn die Partie stand bis zur 75. Minute auf des Messers Schneide. „Beide Teams hatten ihre Möglichkeiten. Zum Glück gelang uns das spielentscheidende 3:1 mit dem der Widerstand der Gäste dann gebrochen war“, resümierte Fleckebys Trainer Francois Cassini. Besonders das erneut disziplinierte Auftreten seiner Elf hat ihn gefreut. „Das war ja nicht immer so, aber allmählich haben sie es wohl verstanden“, so Cassini, der auch diesen Umstand als Schlüssel zum Erfolg verstanden wissen wollte.

Tore: 1:0 Jannik Bonerewitz (15.), 1:1 Nils Schultz (20.), 2:1 Kevin Hansen (45.), 3:1 Julien Kübel (75.), 4:1 Nicolaj Wölky (81.).


SV Holtsee – SG BSV/EMTV 2:5 (0:4)
Bereits zur Pause stellte sich beim Stand von 0:4 die Frage nach dem späteren Sieger nicht mehr. „Schon die anfängliche Körpersprache war suboptimal und ließ Schlimmes befürchten. Immerhin haben wir die zweite Halbzeit aber mit 2:1 für uns entscheiden können“, scherzte SV-Sprecher „Fiete“ Breßler. Vorher wurde ihm die gute Laune aber schnell genommen, denn nach 20 Minuten lag die Elf des neuen Trainers Jan Klokow schon aussichtslos mit 0:3 zurück. Mit langen Bällen überbrückte die SG zumeist das gegnerische Mittelfeld und tat nach Wiederbeginn beim Stand von 4:0 nicht mehr als nötig, um den Sieg sicher nach Hause zu fahren.

Tore: 0:1 Patrick Rieper (1.), 0:2 Tobias Jung (15.), 0:3, 0:4 Björn Geng (20., 45.), 1:4 Sebastian Kehr (55., FE), 1:5 Frank Moor (72., FE), 2:5 Stefan Marten (88.).


SV Felm – Eckernförde IF 2:2 (2:2)
Die Eckernförder waren läuferisch und spielerisch überlegen und mussten sich am Ende doch mit einer Punkteteilung begnügen. „Eigentlich geht das Ergebnis aber schon in Ordnung, denn in der Schlussphase hatten wir mehr zuzusetzen und waren dem 3:2 sogar näher“, analysierte Felms Coach Kay Mielenz. Die ersten 45 Minuten boten den Zuschauern abwechslungsreiche Unterhaltung mit wechselnden Führungen. Das Halbzeitergebnis von 2:2 bedeutete bereits den Endstand, weil Marc Andre Hennings im Tor der Hausherren und Gästekeeper Frederik Geslin sehr gute Chancen des jeweiligen Gegners vereitelten.

Tore: 0:1 Oliver Oetker (8.), 1:1 Henrik Listner (11.), 2:1 Hendrik Marquardt (28.), 2:2 Michele Heidrich (34.).
Bes. Vorkommnis: Timo Bukkales (IF) verschießt FE (22.).
Gelb-Rote Karte: Bukkales (85., Meckern, IF).



Rendsburger TSV II – FC Fockbek 0:5 (kampflos)
Die Auftaktpartie 0:16 verloren und die beiden darauffolgenden Begegnungen nicht angetreten. Wohl nur ganz selten ist eine Mannschaft, nicht einmal auf Kreisebene, so desolat in eine Saison gestartet. Rendsburgs Reserve-Coach Cumhur Ünyilmaz zog bereits Konsequenzen und trat von seinem Amt mit sofortiger Wirkung zurück „Unter diesen Bedingungen und ohne jegliche Unterstützung aus dem Verein macht es einfach keinen Spaß“, so seine Beweggründe. Ein Nachfolger ist weit und breit nicht in Sicht und ein Umdenken seitens des Vereins nicht erkennbar, so dass die Kreisklasse A ab dem nächsten Spieltag höchstwahrscheinlich wohl nur noch mit 15 Vereinen am Start ist.
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