Fussball : Rotenhof zu ungewohnter Uhrzeit gegen den Titelfavoriten

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In der Fußball-Verbandsliga Nord muss der Tabellenzweite TuS Rotenhof zum Tabellendritten TuS Collegia Jübek. Das Hinspiel gewannen die Rotenhöfer mit 4:2.

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08. November 2018, 16:04 Uhr

Und das nächste Spitzenspiel für den TuS Rotenhof in der Fußball-Verbandsliga Nord. Nach dem Duell mit dem SV Grün-Weiß Tolk muss der Tabellenzweite am Sonntag beim unmittelbaren Verfolger TuS Collegia Jübek antreten. In der West-Staffel haben der TuS Nortorf (gegen Fetihspor Kaltenkirchen) und der TuS Bargstedt (gegen Henstedt-Ulzburg) Heimrecht. Der SV Grün-Weiß Todenbüttel ist zu Gast beim SC Geest 05.

Verbandsliga Nord


TuS Collegia Jübek – TuS Rotenhof (So., 11 Uhr)

An das Hinspiel haben die Rotenhöfer beste Erinnerungen, sorgte man doch mit einem 4:2-Sieg für eine große Überraschung gegen den selbst ernannten Titelfavoriten Nummer 1. „Allerdings hatten wir Glück, dass wir zur Pause nur 1:2 zurücklagen. Das hätte auch ganz anders ausgehen können“, räumt TuS-Coach „Hermi“ Lausen ein, der dem kommenden Gegner eine „riesen Qualität“ attestiert. „Wir haben mittlerweile gegen alle 15 Teams gespielt. Zusammen mit Tellingstedt ist Jübek die beste Mannschaft.“ Doch man werde nicht nach Jübek fahren, um dort artig die Punkte abzuliefern, sagt Lausen. „Wir haben uns auch entwickelt und besitzen die nötige Klasse, um etwas mitzunehmen. Nach dem tollen Spiel in Tolk ist die Stimmung gut und das Selbstbewusstsein groß.“ Ungewohnt ist für die Rotenhöfer die Anstoßzeit am Sonntag um 11 Uhr. Lausen: „Mal sehen, wie meine Jungs damit klar kommen.“

Verbandsliga West


TuS Nortorf – Fetihspor Kaltenkirchen (Sbd., 14 Uhr)

Die Ausgangslage für die Nortorfer ist ähnlich wie in der Vorwoche. Deshalb dürfte TuS-Coach Fabian Doege wohl keine Sorgen haben, dass seine Spieler den Tabellen-14. unterschätzen. Beim 4:0-Erfolg gegen den Vorletzten FFC Nordlichter Norderstedt am vergangenen Sonnabend gingen die Nortorfer über 90 Minuten konzentriert zu Werke. Zudem sollte die Auswärtsstärke der Kaltenkirchener dem TuS Warnung genug sein. Alle drei bisherigen Siege feierte Fetihspor in der Fremde.

TuS Bargstedt – SV Henstedt-Ulzburg (So., 14 Uhr)

Im Duell der Tabellennachbarn – die Bargstedter sind Achter, Henstedt-Ulzburg ist Sechster – haben die Gastgeber noch eine Rechnung offen. Im Hinspiel kassierte der TuS, auch wegen vieler vergebener Chancen, eine 1:3-Niederlage. „Den Spieß drehen wir jetzt um“, sagt Co-Trainer Thomas Brendler. Um das Vorhaben zu realisieren, bedarf es aber einer gewaltigen Steigerung gegenüber der 1:4-Niederlage gegen die Kaltenkirchener TS in der Vorwoche, vor allem in den Punkten Chancenverwertung und Fehlerminimierung. Brendler: „Da müssen wir einfach konzentrierter bleiben über die Spieldauer.“ Personell stehen dem TuS mittlerweile bis auf Stefan Rohwer wieder alle Akteure zur Verfügung.

SC Geest 05 – SV GW Todenbüttel (So., 14 Uhr)

Es gibt sicherlich einfachere Aufgaben für den Aufsteiger aus Todenbüttel, hat sich der Gegner aus Dithmarschen doch mittlerweile seiner Favoritenrolle angenommen und grüßt „von ganz oben“ in der Tabelle. Doch Grün-Weiß-Coach Thomas Gosch sieht darin auch eine Chance. „Wir sind klarer Außenseiter, und eventuell nimmt uns Geest ja nochmal auf die leichte Schulter“, spielt Gosch auf das Hinspiel an, als der Aufsteiger einen verdienten 2:0-Sieg bejubeln konnte. „Von uns erwartet dort niemand etwas, der Druck liegt bei Geest. Wir werden versuchen, unser Spiel zu spielen und schauen dann mal, was dabei herausspringt.“ Der Aufsteiger belegt nach der Hinrunde einen durchaus beachtlichen elften Platz, der auch gerne am Saisonende Bestand haben darf. Gosch: „Wir haben etwas Vorsprung auf die Abstiegsplätze, den wollen wir natürlich verteidigen.“

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