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Fussball-Verbandsliga : Rotenhof zu Beginn im Tiefschlaf und am Ende mit Debakel

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Aufsteiger unterliegt in Klausdorf mit 3:7.

Es waren nicht einmal zehn Minuten in der Verbandsligapartie zwischen dem TSV Klausdorf und dem TuS Rotenhof gespielt, da waren alle guten Vorsätze und taktischen Vorgaben des Aufsteigers bereits über den Haufen geworfen. Nach den kompletten 90 Minuten stand sogar ein Debakel für den die Gäste aus Rotenhof zur Buche, die mit 3:7 (2:3) untergingen.

Timo Rosenfeld (7.) und Chris Sebastian Wippich (9.) bestraften früh den kollektiven Tiefschlaf des Aufsteigers. „Typisch Rotenhof“, ärgerte sich Rotenhofs Coach Thomas Gosch maßlos über das lethargische Auftreten seiner Elf in der Anfangsphase. „Wie wir dann vor der Pause zurückgekommen sind, war allerdings stark“, zeigte er sich nach dem Freistoßtor von Tobias Skoruppa zum 1:2 (16.) und dem Ausgleich von Jan-Ole Bruhns (33.) zunächst wieder milder gestimmt. Dass Aufsteiger bei den Unparteiischen grundsätzlich jedoch nicht unbedingt die besten Karten besitzen, belegte eine Szene kurz vor dem Seitenwechsel, als Harald Giese im Strafraum gefoult haben soll, und Schiedsrichter Patrick Schwengers auf den Punkt zeigte. „Sowohl über die eigentliche Attacke von Harald als auch über den Ort des Geschehens ließe sich streiten“, sah Gosch das vermeintliche Foul außerhalb des Strafraums. Klausdorfs Gino Laubinger bedankte sich, und verwandelte vom Elfmeterpunkt zum 3:2-Halbzeitstand (44.).

Nach Wiederbeginn kassierten die Gäste zwei Treffer, die im bisherigen Saisonverlauf so typisch sind für den TuS: „Das Tor zum 4:2 war ein eigentlich harmloser, aber eben abgefälschter 20-Meter Schuss, und das 5:2 ein Billard-Eigentor von Stefan (Johannsen, d. Red.)“, haderte Gosch. Die sehenswerte Kombination von Giese und Christer Reiser, der zum 3:5 traf (76.), ließ die Hoffnung noch einmal vage zurückkehren, ehe die Hausherren in der Nachspielzeit zwei Treffer nachlegten und schließlich alles klar machten. „Trotz einiger positiver Ansätze bleibt festzuhalten, dass wir so wie wir insgesamt unsere Gegentore kassieren, nicht verbandsligatauglich sind“, lautete Goschs schonungsloses Fazit.

TuS Rotenhof: Johannsen – Brates, Reiser, Giese, Heinz, Bienwald (55. Runde), Grell (75. Trost), Krüger, Skoruppa, Schütt, Bruhns (51. Potschko)
Schiedsrichter: Schwengers (TSV Travemünde).

Zuschauer: 60

Tore: 1:0 Rosenfeld (7.), 2:0 Wippich (9.), 2:1 Skoruppa (16.), 2:2 Bruhns (33.), 3:2 Laubinger (44., FE), 4:2 Zeller (54.), 5:2 Johannsen (66., ET), 5:3 Reiser (76.), 6:3 Uhl (90.), 7:3 Zeller (90.+2).

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