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Fussball-Kreisliga : Rotenhof setzt sich den Meisterhut auf

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ein 3:0-Heimsieg über den Eckernförder SV II bringt der Mannschaft von Trainer Thomas Gosch den Titel in der Fußball-Kreisliga RD-ECK.

Eine Krone war es nur im übertragenden Sinn, die sich Spieler und Trainer des TuS Rotenhof aufsetzten. Wörtlich waren es Hüte, Meisterhüte. Nach dem 3:0-Heimsieg über den Eckernförder SV brachen beim alle Dämme. Die Meisterschaft war perfekt und statt der Derbys gegen Jevenstedt, Borussia Rendsburg oder Vineta Audorf stehen zukünftig Duelle mit den Lokalrivalen vom Rendsburger TSV und Osterrönfelder TSV in der Verbandsliga an. Bis in die Morgenstunden wurde dieser große Triumph gefeiert.

TuS Rotenhof – Eckernförder SV II 3:0 (0:0)

Es war alles andere als ein Selbstgänger für den neuen Meister, der es seinem Torhüter Stefan Johannsen zu verdanken hatte, dass es torlos in die Kabine ging. „Eckernförde war bärenstark . Die Beine bei meinen Jung waren doch ganz schön zittrig“, erklärte Rotenhofs Trainer Thomas Gosch. Erst nach dem Treffer von Tobias Skoruppa war die Handbremse gelöst. „Das war der Brustlöser“, so Gosch.

Tore: 1:0 Skoruppa (51.), 2:0 Jan-Ole Bruhns (60.), 3:0 Robin Grell (70., FE).

1. FC Schinkel – Borussia 93 Rendsburg 10:2 (6:1)

Schinkels Co-Trainer Adam Glusk verfolgte mit einem lachenden und einem weinenden Auge das 10:2-Schützenfest seiner Mannschaft gegen Borussia 93 Rendsburg. Zwar wurde der Aufstieg knapp verpasst, „doch die Spieler sind in der Rückrunde zu einer echten Mannschaft zusammen gewachsen und bleiben auch nächste Saison alle da. Das ist ein ganz anderes Team als noch vor der Winterpause. Das wird uns auch von unseren Gegnern und den Schiedsrichtern bestätigt – entgegen aller unwahren Gerüchte von außerhalb.“ Die Meisterschaft wurde nach Glusks Ansicht „ganz klar in der Hinrunde verspielt, etwa mit dem 1:1 gegen Borgstedt. Eine kleine Chance bleibt den Schinkelern aber trotz des verpassten direkten Aufstiegs dennoch: Sollten sich über die Aufstiegsrunden der VfB Lübeck für die Regionalliga und der TSV Klausdorf für die SH-Liga qualifizieren, käme der Sieger der Kreisliga-Gruppenzweiten auch noch in die Verbandsliga.

Tore: 1:0 Enis Hodaj (19.), 2:0 Michael Kaiser (27.), 2:1 Daniel Wiechmann (36.), 3:1 Dennis Akkus (41.; FE), 4:1 Enea Dauti (43.), 5:1, 6:1 Martin Iglewski (45., 45+1), 7:1 Özkan Altin (50.), 8:1 Kaiser (53.), 9:1 Ardian Stubbla (57.), 9:2 Dennis Matthiessen (64.), 10:2 Dauti (77.)

Osdorfer SV – TSV Waabs 6:5 (3:2)

„Das war ein lauer Sommerkick“, sagte OSV-Trainer Jens-Uwe Lorenzen. Von Anfang an gestaltete sich die Partie ausgeglichen und die Zuschauer bekamen einiges geboten. Auf Grund von Abwehrschwächen auf beiden Seiten, gab es folgerichtig eine Vielzahl von Möglichkeiten und Toren. „Es hätten beide Teams noch mehr Tore schießen können“, so Lorenzen, der schon auf die nächste Saison blickt. „Wir wollen nächstes Jahr früher nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben.“

Tore: 0:1 Timon Goos (10.), 1:1 Sebastian Möhl (21.), 1:2 Dennis Gloyer (28.), 2:2 Tobias Vossgerau (29.), 3:2, 4:2 Dennis Czarnecki (29., 33.), 4:3 Gloyer (60.), 4:4 Christian Kademann (66.), 5:4 Kai Kober (67.), 6:4 Andre Hoffmann (76., ET), 6:5 Kademann.

TSV Borgstedt – TSV Gut-heil Lütjenwestedt 9:0 (3:0)

Warum nicht früher so ein Auftritt, werden sich sicher viele der staunenden Zuschauer gefragt haben. Im Duell der beiden Absteiger gab es einen deutlichen Sieger – den TSV Borgstedt. Bereits zur Halbzeit war das Spiel entschieden. In der zweiten Hälfte erzielte die Heimmannschaft sogar sechs Tore in 30 Minuten. Das 9:0 war der höchste Sieg aller Mannschaften in dieser Saison. Einzig die Torfabrik der Liga aus Jevenstedt schaffte ebenfalls ein 9:0 über den TSV Waabs. „Das ist eigentlich ein trauriger Rekord für einen Absteiger“, meinte Torben Bahr. „Hätten wir vorher mal so eine Leistung gezeigt wäre wohl einiges mehr möglich gewesen.“ Spieler des Spiels war Benjamin Seebauer, der nicht nur zwei Tore selber erzielte, sondern auch drei weitere vorbereitete.

Tore: 1:0, 2:0 Benjamin Seebauer (30., 33.), 3:0 Michael Schmidt (38.), 4:0 Thorsten Deinitz (57.), 5:0 Schmidt (59.), 6:0 Lukas Schwark (67.), 7:0, 8:0 Leon Leichner (75., 78.), 9:0 Sebastian Kaminski (87.).

Osterrönfelder TSV II – TuS Jevenstedt 1:6 (1:2)

Wie auch in fast allen anderen Spielen ging es auch in dieser Partie um kaum noch was. Nur der TuS Jevenstedt hatte noch ein Ziel vor Augen: Die Einhundert-Tore-Marke zu knacken. In der 66. Minute war es dann so weit und das umjubelte 4:1 brachte den 100. Treffer der Saison. Allerdings sah es bis zur Halbzeit noch gar nicht danach aus, als würde es wieder mal ein Schützenfest für die Jevenstedter werden. „Kurz nach der Pause hatten wir das 2:2 auf dem Fuß. Vielleicht wäre dann ein Punkt drin gewesen“, erklärte OTSV-Co-Trainer Stefan Peretzke. „Alles in allem geht der Sieg aber auf jeden Fall in Ordnung. Durch die zwei späten Tore sicherte sich Mirko Mrosek mit seinen Toren 34 und 35 den ersten Platz in der Torschützenliste.

Tore: 0:1 Piet Gömpel (16.), 1:1 Kevin Czaja (29.), 1:2 Timo Klug (42.), 1:3 Tom Wicker (55.), 1:4 Thore Neben (66.), 1:5, 1:6 Mirko Mrosek (78., 79.).

VfR Eckernförde – TSV Vineta Audorf 1:0 (0:0)

Beide Teams hatten in der Rückrunde einen deutlichen Aufwärtstrend zu verzeichnen. Bei einem Blick auf die Rückrundentabelle sieht man, dass sie hinter den beiden Teams aus Schinkel und Rotenhof auf den Plätzen drei und vier landeten. Entsprechend voller Selbstvertrauen gingen sie auch in die Partie. Bis zum Ende blieb es spannend. Das Tor des Tages erzielte Benjamin Schmidtke.

Tor: 1:0 Benjamin Schmidtke (88.).

TuS Bargstedt – TSV Karby 7:1 (2:0)

Lange Zeit gestaltete sich die Partie zumindest vom Ergebnis her noch relativ ausgeglichen. Erst kurz nach der Halbzeit fiel mit dem 3:0 die Vorentscheidung. Spieler des Spiels war Erik Hass, der gleich drei Tore zum Sieg des TuS beisteuerte.

Tore: 1:0 Thiess Michaelis (17.), 2:0 Florian Engbrecht (45.), 3:0 Erik Hass (46.), 4:0 Mathis Döring (49.), 5:0 Hass (82.), 5:1 Max Gülzner (83.), 6:1 Hass (89.), 7:1 Engbrecht (90.).

Osterbyer SV – SG Felde/Stampe 3:0 (2:0)

Durch diesen Sieg beendete der Osterbyer SV die Saison auf dem vierten Tabellenplatz. „Damit müssen wir hoch zufrieden sein. Gerade wenn man sieht, wo wir letzte Saison gelandet sind“, spielte OSV-Coach Nico Stocks den Klassenerhalt in letzter Sekunde an. Das gute Kreisligaspiel gestaltete sich lange Zeit ausgeglichen. Wobei die Heim-Elf mehr Chancen zu verzeichnen hatte und deswegen mit einer verdienten 2:0-Führung in die Pause ging. Das 3:0 durch Lennard Plaga brachte die endgültige Entscheidung. „Beide Teams sind, wie es von den Trainern gefordert wurde, vorsichtig in die Zweikämpfe gegangen. Das Wichtigste war, dass sich keiner verletzt hat“, so Stocks.

Tore: 1:0, 2:0 Lasse Retza (15., 29.), 3:0 Lennard Plaga (80.).

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