zur Navigation springen

Fussball-Kreisklasse : Rotenhof II kann ein wenig durchatmen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die TuS-Reserve gewinnt überraschend in Fleckeby und kann sich aus der Abstiegszone lösen. Der FC Fockbek geht gegen den Tabellenführer unter.

Die Situation in der Fußball-Kreisklasse A Rendsburg-Eckernförde ähnelt ein wenig der Gemengelage in der 1. Bundesliga: Die führende SG BSV/EMTV (11:1 beim FC Fockbek) gibt derzeit den FC Bayern München, während am Tabellenende ein heißer Kampf um die Nichtabstiegsplätze, in den nicht weniger als sieben Mannschaften involviert sind, entbrannt ist. Selbst Schlusslicht Osdorfer SV II hat sich noch nicht aufgegeben und fertigte den SV Holtsee mit 7:0 (4:0) ab. Der TuS Rotenhof II kann nach einem 2:1 (1:0)-Erfolg beim SV Fleckeby ein wenig durchatmen.

Gettorfer SC II – Wittenseer SV 0:3 (0:0)

Die Reserve des GSC verkaufte sich gegen den Tabellenzweiten teuer, ohne sich allerdings das so dringend benötigte Erfolgserlebnis holen zu können. „Der Leistungsabfall durch einige Auswechselungen in der zweiten Halbzeit war einfach zu gravierend, um für eine positive Überraschung zu sorgen“, sagte Gettorfs Trainer Karsten Bengius. Seine Elf überzeugte vor der Pause sowohl kämpferisch als auch läuferisch. Der verdiente Lohn: Ein torloses Remis beim Halbzeitpfiff. Am Ende bewahrte GSC-Schlussmann Aiko Petersen sein Team jedoch vor einer noch höheren Niederlage.

Tore: 0:1 Torben Wulf (55.), 0:2, 0:3 Kim-Patrick Asseln (65., 80.).
Gelb-Rote Karte: Christopher Schulz (70., Gettorf, wdh. Foulspiel).

Besondere Vorkommnisse: Petersen (Gettorf) hält Foulelfmeter (85.).
 

SV GW Todenbüttel – FSV Friedrichsholm 6:0 (2:0)

Ähnlich torreich wie das Hinspiel (4:4) endete das erneute Aufeinandertreffen. Allerdings begegnete man sich dieses Mal nicht ganz auf Augenhöhe, auch wenn Todenbüttels momentan verletzter Keeper Patrick Pohlmann einschränkte: „Erst nach dem 3:0 war der Widerstand der Gäste gebrochen.“ Nach dem Blitzstart durch Marcel Koppe (3.) entwickelte sich eine kampfbetonte und relativ ausgeglichene Partie, in der sich kaum nennenswerte Möglichkeiten ergaben. Die Grün-Weißen sind nach diesem klaren Sieg das einzige Team aus dem Rendsburger Raum, das in den Kampf um die Aufstiegsplätze noch einmal eingreifen könnte.

Tore: 1:0 Koppe (3.), 2:0 Jannes Backenhaus (45.), 3:0 Koppe (64.), 4:0 Backenhaus (73.), 5:0 Claas Wetzel (83.), 6:0 Björn Lindner (90.).

FC Fockbek – SG BSV/EMTV 1:11 (1:5)

Die Fockbeker kamen gegen den Ligaprimus böse unter die Räder. FC-Sprecher Steffen Sievers: „Über das Torverhältnis werden wir den Klassenerhalt wohl nicht sichern können.“ Besonders der Präsenz von Stefan Truelsen hatten die Hausherren nichts entgegenzusetzen. „Der erlebt ja seinen gefühlt 20. Frühling. So ein Denker und Lenker fehlt unserer Mannschaft“, lobte Sievers den Spielertrainer der Gäste, der nach einem Doppelpass das frühe 0:1 markierte (4.). Auch wenn der Tabellenführer einige gute Chancen der Heimelf zuließ, zeigten sich die Gäste insgesamt sehr stabil. „Die stehen völlig zurecht da oben“, so Sievers, der zu allem Überfluss auch noch die schwere Verletzung von Dahud Abdel-Razzaq zu beklagen hatte.

Tore: 0:1 Truelsen (4.), 0:2 Lennart Stock (20.), 0:3 Andre Kimitta (23.), 0:4 Stock (35.), 1:4 Timo Hilbert (36.), 1:5, 1:6 Florian Großschmidt (45.+4, 52.), 1:7 Mirco Marten (55.), 1:8 Großschmidt (75.), 1:9, 1:10 Marten (82., 88.), 1:11 Björn Geng (90.+4).
 

SSV Bredenbek – SV Felm 2:5 (2:2)

Da stellen die Felmer aufgrund von Personalproblemen ihren Torschützen vom Dienst, Christopher Grube, in den Kasten, und erzielen trotzdem fünf Treffer. Das kann man sich aber schon mal leisten, wenn man Henrik Listner in seinen Reihen hat. Er langte gleich vier Mal hin. „Das Halbzeitergebnis von 2:2 entsprach zunächst dem Spielverlauf und ging absolut in Ordnung. Nach dem Wechsel haben wir uns dann zwei dumme Fouls im Strafraum geleistet, die zu unstrittigen Strafstößen führten“, nannte SSV-Betreuer Marco Holste die Ursachen für die spätere Niederlage. Richtig gut fand er die Leistung von Schiedsrichter Björn Schröder, „der nicht so inflationär mit Karten wedelte, wie andere seiner Zunft.“

Tore: 0:1 Christian Beckmann (7.), 1:1 Sven-Ole Schwanebeck (16.), 2:1 Philipp Möller (19.), 2:2, 2:3, 2:4, 2:5 Listner (40., FE, 65., FE, 80., 83.).

TSV Rieseby – Eckernförde IF 1:1 (0:1)

Keinen Zweifel will man beim Aufsteiger nach dem überraschenden Rücktritt von Trainer Sönke Burkowski daran aufkommen lassen, die Saison nicht vernünftig zu Ende spielen zu wollen. Gegen den Aufstiegsaspiranten lieferte man mit dem Unentschieden den ersten Beweis. „IF ist zu fahrlässig mit seinen vielen Chancen umgegangen. Das haben wir durch das 1:1 von Christian Kressler bestraft“, bilanzierte Interims-Coach und Spieler Thorsten Hauns. Ob es für ihn ein weiteres Engagement als Übungsleiter über das Saisonende hinaus geben wird, ist noch offen. „Mal sehen, wie es läuft und ob uns die Zusammenarbeit gefällt“, so Obmann Björn Fischer unverbindlich.

Tore: 0:1 Jannick-Petrick Echigbue (16.), 1:1 Kressler (68.).
Gelb-Rote Karte: Heiko Otto (90.+5, Rieseby, Schiedsrichterhäme).
 

SV Fleckeby – TuS Rotenhof II 1:2 (0:1)

Der SV Fleckeby kommt aus der Talsohle nicht heraus. Selbst eine doppelte Überzahl nach zwei Gelb-Roten Karten für die Rotenhöfer konnten die Cassini-Schützlinge nicht nutzen. „In der Hinrunde hätten wir so ein Spiel gewonnen. Es fehlt momentan aber einfach an elementaren Dingen“, vermisste der Coach die Geduld und die Cleverness, mit so einer komfortablen Situation umzugehen. Zwar besaß man über weite Strecken die Spielkontrolle, doch letztlich fehlte die Durchschlagskraft. Der TuS präsentierte sich dagegen kaltschnäuzig und schaffte mit neun Mann sogar das vorentscheidende 2:0 durch Patrick Nemec (70.). „Weitschüsse waren anschließend das falsche Mittel, um diesen Rückstand wett machen zu können“, monierte Cassini.

Tore: 0:1 Dennis Schulz (40.), 0:2 Nemec (70.), 1:2 Keven Neumann (71.).
Gelb-Rote Karten: Markus Passig (55., Rotenhof, Meckern), Yannick Zirke (64., Rotenhof, Foul).

Osdorfer SV II – SV Holtsee 7:0 (4:0)

Hochmotiviert lief der Tabellenletzte in diesem Derby zur Höchstform auf. „Endlich haben wir, mit Ausnahme einer kleinen Schwächephase, über die volle Distanz konstant gut gespielt“, freute sich Trainer Mike Lindner. Schon nach einer Minute zappelte der Ball durch einen Treffer von Kjell Smit im Gästegehäuse. Bester Mann auf dem Platz war Nils Schulz, der nicht nur schnell das 2:0 nachlegte (3.), sondern am Ende auch etwas fürs Torverhältnis seines Teams tat. „Es war insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung. Offensichtlich hilft es uns tatsächlich, wenn wir nur noch von Spiel zu Spiel denken“, wollte Lindner weitere Großtaten nicht ausschließen.

Tore: 1:0 Smit (1.), 2:0 Schulz (3.), 3:0 Daniel Drews (25.), 4:0 Nick Dolenga (30.), 5:0 Stefan Kohlmann (58.), 6:0, 7:0 Schulz (62., 74.).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen