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Romantisches Konzert : Romantik pur im Abschlusskonzert

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Über 100 Sänger werden am Sonntag in der Hohenwestedter Peter-Pauls-Kirche auftreten. Aufgeführt werden romantische Werke von Ferdinand Thieriot, Josef Gabriel Rheinberger und Felix Mendelssohn-Bartholdy.

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erstellt am 06.Sep.2013 | 00:00 Uhr

Wie schon in den Vorjahren, so soll auch 2013 die Hohenwestedt-Woche mit einem festlichen Konzert beschlossen werden. Es findet am Sonntag, dem 8. September, um 18 Uhr in der Peter-Pauls-Kirche statt.

Während vergangenes Jahr mit „Joshua“ von Georg Friedrich Händel ein barockes Oratorium erklang, so soll es nun „Romantik Pur“ zu hören geben. Musik von Ferdinand Thieriot, Josef Gabriel Rheinberger, sowie von Felix Mendelssohn-Bartholdy werden die Peter-Pauls-Kirche mit symphonischen Klängen erfüllen.

Ein großer Chor aus weit über 100 Sängerinnen und Sängern hat sich aus vier kleineren Chören zusammengetan. Ein solch großer, voluminöser Klangkörper ist nötig, um bei einem romantisch besetzten Sinfonieorchester auch die erforderliche Klangbalance zu gewährleisten. Die Peter-Pauls-Kantorei singt gemeinsam mit dem Chor Cantica, dem Kirchenchor der Anschargemeinde in Neumünster (Einstudierung: Sven Thomas Haase), sowie dem Eltern-Lehrer-Chor der IGS Brachenfeld (Einstudierung: Christian Schröder) unter der Leitung von Kantor Norbert Klose. Als Solistinnen und Solisten treten auf: ZsuZsa Bereznai, Julia Böttcher (Sopran), Martin Post (Tenor) und Kerstin Petersen (Orgel).

Das Konzert beginnt mit einer ersten Wiederaufführung einer Komposition von Ferdinand Thieriot. Die Partitur des „ 67. Psalm“ wurde Mitte der 90er Jahre aus St. Petersburg an die Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky in Hamburg zurückgegeben. Da es nie gedruckt wurde, könnte es sich sogar um eine Uraufführung dieses Werkes handeln.

Im Programm folgt dann das Orgelkonzert in g-Moll von Josef Gabriel Rheinberger. Es erhält ein besonders festliches Gewand durch den zusätzlichen Einsatz von Blechbläsern und Pauken. Nach einer kurzen Pause folgt dann das Hauptwerk des Abends.

Die zweite Symphonie Felix Mendelssohn-Bartholdys, genannt „Lobgesang“, ist bezogen auf ihre Form am ehesten mit der 9. Symphonie Beethovens vergleichbar. Drei instrumentale Sätze stehen einem umfangreichen 4. Kantaten-Satz gegenüber. In diesem letzten vokalen Teil werden Bibeltexte, vor allem aus dem Psalter, sowie der feierliche Choral: „Nun danket alle Gott“ von Martin Rinckart prachtvoll in der Tonsprache der Romantik in Musik gesetzt.

Mendelssohn schrieb diese Symphonie in den Jahren 1839 bis 1840. Es wurde vom Rat der Stadt Leipzig in Auftrag gegeben, um die Erfindung der Buchdruckerkunst im 400. Jubiläumsjahr zu würdigen.

Insgesamt wird dieses Abschlusskonzert eines der aufwändigsten Kulturevents der vergangenen Jahre sein. Eine große Hilfe ist die finanzielle Unterstützung des Kreises Rendsburg-Eckernförde. der Sparkasse Hohenwestedt, der VR Bank Itzehoe und der Volksbank Neumünster.

Eintrittskarten gibt es im Kirchenbüro, 04871/650. Restkarten sind erhältlich an der Abendkasse ab 17.15 Uhr.

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