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Vereinsschau : „Riese“ und „Zwerg“ gewinnen

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bereits zum 48. Mal veranstaltete der Nortorfer Kaninchenzüchterverein seine Vereinsschau in der Mehrzweckhalle. DerJugendpreis geht an Jule Schmidt mit ihrem „Zwergridder“, Vater Thomas Schmidt gewinnt mit seinem „Deutschen Riesen“.

shz.de von
erstellt am 11.Okt.2013 | 10:10 Uhr

Die 48. Vereinsschau des Nortorfer Kaninchenzüchtervereins fand am vergangenen Wochenende wieder großen Anklang bei Jung und Alt. Gut vier Dutzend Kaninchen verschiedener Rassen wurden auf der Schau ausgestellt und im Vorwege von einem Preisrichter hinsichtlich Körperbau, Fell und allgemeinem Eindruck bewertet. „Wir haben hier wieder sehr gute Tiere“, freute sich der 1. Vorsitzende des Vereins, Hans-Peter Döbbel, über die geleistete Arbeit seiner Kameraden. „Es ist schon toll, dass wir es jedes Jahr wieder schaffen, eine eigene Schau auf die Beine zu stellen“, weiß er um die Nachwuchsprobleme anderer Züchtervereine, die Schauen in der Nortorfer Größenordnung nur noch im Zusammenschluss mehrerer Vereine realisieren können.

Dafür, dass die Kaninchenzucht in Nortorf weitergeht, sorgt unter anderem Jule Schmidt, die mit ihrem „Zwergwidder“ die Jugendpreise in der Kategorie „bestes Tier“ und den Jugend-Landesverbandsehrenpreis abräumte. Dass Kaninchenzucht auch Familiensache ist, bewies sie gemeinsam mit ihrem Vater Thomas Schmidt, der mit seinem „Deutschen Riesen“ nicht nur Vereinsmeister wurde, sondern in Personalunion auch den Landesverbandsehrenpreis und den Preis für das beste Tier der Schau erringen konnte. Der Kreisverbandsehrenpreis ging an die Zuchtgemeinschaft Döbbel, den Stadtpokal sowie den Preis für die besten Jungtiere gewann Lothar Wendt.

Neben den ausgestellten Kaninchen, von denen einige auch zum Kauf angeboten wurden, und der Tombola sorgten einmal mehr die Meerschweinchenbörse und das Streichelgehege für Begeisterung bei den Besuchern – vor allem bei den Kleinen. „Ich würde gerne noch ein kleines Kaninchen mitnehmen“, lachte die siebenjährige Aaliyah, die allerdings schon drei Nager und einen Hund ihr Eigen nennt: „Zu Hause ist aber gar kein Platz mehr“. Gemeinsam mit Freundin Norah hatte sie es sich im heugefüllten Gehege gemütlich gemacht und kraulte die kleinen Langohren.
„Eine tolle Schau, die wir hier auch dank unseren zahlreichen Ehrenpreisstiftern auf die Beine stellen konnten“, resümierte Dobbel nach getaner Arbeit und freute sich bereits auf das kommende Jahr.

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