Lütjenwestedt : Richtfest: Freiwillige Feuerwehr erhält neue Räume für 350.000 Euro

Richtfest in Lütjenwestedt: Der stellvertretende Bürgermeister Rolf Suckow, Polier Volker Paulsen, Zimmerei-Chef Henning Medin und Wehrführer Hauke Fürst (von links).
Richtfest in Lütjenwestedt: Der stellvertretende Bürgermeister Rolf Suckow, Polier Volker Paulsen, Zimmerei-Chef Henning Medin und Wehrführer Hauke Fürst (von links).

Im Sommer 2021 soll der großzügige Anbau feierlich eingeweiht werden.

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16. September 2020, 09:07 Uhr

Mit 80.000 Euro aus der Landeskasse wird der neue Anbau an das Feuerwehrgerätehaus in Lütjenwestedt gefördert. Für 350.000 Euro entsteht eine neue Fahrzeughalle, die im kommenden Frühjahr fertiggestellt sein und im Sommer 2021 feierlich eingeweiht werden soll.

„Schaut her, wie hier dieser Bau / empor sich reckt ins Himmelsblau“, reimte Zimmerei-Chef Henning Medin bei seinem Richtspruch auf dem Dach des neuen Anbaus.

Getrennte Ankleiden für Männer und Frauen

Mit den Planungen für das Bauwerk habe man bereits 2014 begonnen, berichtete der stellvertretende Bürgermeister Rolf Suckow. Der „Gesundheitsschutz für unsere Feuerwehr-Kameraden“ habe bei den Entwürfen für den Neubau stets an erster Stelle gestanden, betonte Suckow.

Wehrführer Hauke Fürst erläuterte, welche Mängel die Fahrzeughalle des bestehenden Feuerwehrhauses von 1992 hatte: „Die in der Nähe des Fahrzeugs untergebrachte Einsatzkleidung war durch die Abgase regelmäßig kontaminiert, und wir haben mittlerweile so viele weibliche Mitglieder, dass wir getrennte Ankleideräume brauchen.“

Genügend Platz für neues Feuerwehrauto

Wenn der Anbau fertig ist, werden die aktuell neun Feuerwehrfrauen und ihre 31 männlichen Kollegen die Einsatzkleidung in neu eingerichteten und durch eine mobile Trennwand separierten Umkleideräumen anziehen können. „Unser Feuerwehrhaus wird in Zukunft auch als erste Anlaufstelle im Katastrophenfall dienen, und deshalb müssen der Eingang und eine Toilette barrierefrei sein“, erklärte Fürst.

Die neue Halle sei so großzügig bemessen, dass ein neues Feuerwehrauto auf jeden Fall untergebracht werden könne, ergänzte Jan Bokelmann vom Amt Mittelholstein. Die Amtsverwaltung hat die Gemeinde bei der Förderantragstellung unterstützt, die Ausschreibung gemanagt und die Bauleitung übernommen. Rolf Suckow lobte die „gute Zusammenarbeit mit dem Amt“ und Wehrführer Fürst die Konzeption des Neubaus: „Mit diesem Anbau ist unsere Feuerwehr fit für die Zukunft!“

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