Rheuma ist keine Alte-Leute-Krankheit

Früherkennung: Bei konsequenter Therapie kann Rheuma zum Stillstand gebracht werden.
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Früherkennung: Bei konsequenter Therapie kann Rheuma zum Stillstand gebracht werden.

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10. Oktober 2013, 00:33 Uhr

Am Sonntag ist Welt-Rheuma-Tag – mit speziellen Angeboten in der Region. So informieren die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Rheuma-Liga am 12. Oktober von 10 bis 14 Uhr im Einkaufszentrum Rondo in Büdelsdorf über unterschiedliche Erkrankungen und Kursangebote.

Die DAK Gesundheit bietet bereits heute (8 bis 20 Uhr) Expertenrat zum Thema „Rheuma bei Kindern“. Die Spezialisten sind unter der kostenlosen Rufnummer 0800 /11 11 841 zu erreichen.

Rheuma-Erkrankungen werden in der Öffentlichkeit häufig als Wehwehchen der älteren Generation angesehen. Eine fatale Fehleinschätzung. Denn bei Rheuma handelt es sich um ein ernstzunehmendes Leiden und keine reine Alte-Leute-Krankheit. Bundesweit leiden etwa 40 000 Kinder und Jugendliche an rheumatischen Erkrankungen. Kinder klagen selten über Schmerzen, sondern gewöhnen sich häufig gelenkschonende Fehlhaltungen an. „Oft bewegen sie sich vor allem morgens ungewohnt steif“, so Jörg Rohwer von der DAK-Gesundheit Rendsburg. „Eltern sollten daher die Bewegungen ihres Kindes im Auge behalten und auf geschwollene Gelenke achten.“ Auch wenn eine komplette Heilung ausgeschlossen ist – bei einer konsequenten Behandlung kann Rheuma im Kindesalter zum Stillstand kommen.

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