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Zeichen gesetzt : Resolution gegen Rechtsextremismus

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Gemeindevertretung hat eine Resolution gegen Rechts verabschiedet. Die öffentlichen Einrichtungen in Schacht-Audorf werden auf Symbole überprüft./Im Baugebiet „Lerchenberg“ gibt es einige Änderungen.

„Ein Zeichen gegen Rechtsextremismus“ setzt die Gemeindevertretung mit einer Resolution, die sie in ihrer Sitzung am Donnerstag einstimmig beschloss. Das vergangene Jahr habe gezeigt, dass Rassismus und Fremdenfeindlichkeit keine Geschichten der Vergangenheit seien, heißt es in der Begründung. „Durch die Taten der NSU wurde uns deutlich vor Augen geführt, dass wir meist erst handeln, wenn es zu spät ist, oder gar zeitweise die Augen verschließen.“

Die Gemeinde Schacht-Audorf werde alle rechtlichen Möglichkeiten wahrnehmen, gegen Rechtsextremismus vorzugehen, steht in der Resolution. Neben einer „entschiedenen Ablehnung“ von rechtsradikalen Äußerungen in Wort, Schrift und Bild wird die Erklärung auch ganz konkret: „Wir dulden keine rechtsradikale Uniformierung oder das Tragen entsprechender Zeichen und Symbole in unseren öffentlichen Einrichtungen und werden diesbezüglich unsere Haus- und Nutzungsordnungen für unsere Einrichtungen überprüfen.“ Alle Vereine und Verbände des Dorfes sind aufgerufen, sich dieser Selbstverpflichtung anzuschließen.

Weitere Beschlüsse betreffen das Baugebiet „Lerchenberg“. In der 2. Änderung des B-Plans 20 wird auf zehn Grundstücken im äußeren Bereich des Gebietes eine zweigeschossige Bebauung zugelassen. Die Straßenbeleuchtung wird komplett auf LED-Technik umgestellt. Bereits vorhandene Leuchten sollen an Wanderwegen aufgestellt werden, auch an dem neu zu bauenden Fußweg vom „Lerchenberg“ zum Moorkatenweg.

Bürgermeister Eckard Reese kündigte eine Einwohnerversammlung am Mittwoch, dem 20. November (19 Uhr), im „Audorfer Hof“ (19 Uhr) an. Dabei soll über die Breitbandversorgung informiert werden. Zweiter wichtiger Punkt ist die Erschließung und Nutzung der Freiflächen gegenüber der Schule an der Dorfstraße. „Da sind die Ideen der Bürger gefragt“, wie Eckard Reese gestern bei einem Ortstermin deutlich machte.

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erstellt am 29.Sep.2013 | 13:00 Uhr

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