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Rettungsschwimmen : Rescue 2014: Puppen-Staffel der DLRG Rendsburg setzt das Glanzlicht

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit vielen guten Ergebnissen und bleibenden Eindrücken kehrten die Rettungsschwimmer der DLRG Rendsburg von der Rescue 2014 aus Südfrankreich zurück. Ein Glanzlicht setzte die 4x25 Meter Puppenstaffel in der Altersklasse 17/18.

Viele gute Ergebnisse, bleibende Eindrücke und Begegnungen mit den Weltstars des Rettungsschwimmsports – die Rescue 2014 in Montpellier und La Grande Motte mit rund 5000 Teilnehmern waren für die 18 Sportler der DLRG Rendsburg ein unvergessliches Erlebnis.

Ein Glanzpunkt im Becken von Montpellier setzte das Rendsburger Team in der Altersklasse 17/18. Mit einer Zeit von 1:20,74 Minuten über die 4x25 Meter Puppenstaffel zogen Tom Matzen, Bo Jesper Gerth, Lennart und Lukas Schnödewind als Vorlaufsiebte ins Finale der schnellsten acht Staffeln ein. Die Rendsburger verbesserten ihre persönliche Bestzeit um gleich sieben Sekunden. Doch dieses Ergebnis toppte das Team im Finale nochmals. In 1:19,53 Minuten schwamm das Rendsburger Quartett nicht nur einen neuen Landesrekord in der Altersklasse 17/18, sondern auch die schnellste Zeit, die jemals eine offene Mannschaft aus Schleswig-Holstein geschwommen ist.

Auch Lennart Schnödewind verbesserte über 100 Meter Retten mit Flossen in einer Zeit von 59,62 Sekunden nicht nur seine bisherige persönliche Bestzeit, sondern auch den bestehenden Landesrekord in der Altersklasse 15/16.

Am Strand von Grand La Motte schrammten Jan-Eric Kröger, Bo Jesper Gerth, Nils Ole Petersen, Lukas Schnödewind und Tom Matzen in der Beach Sprint Staffel – hierbei wird 90 Meter im Sand gesprintet und ein Staffelstab hin und her transportiert – nur hauchdünn an einem Platz auf dem Siegerpodest vorbei und wurden Vierter. Das ist umso bemerkenswerter, als dass das Team zuvor diese Disziplin auf einem Wettkampf noch nie ausgeübt hat. Beachtenswert war auch der achte Platz in der Einzelwertung von Bo Jesper Gerth. Die Junioren erreichten insgesamt vier Finalteilnahmen am Strand. Erwartungsgemäß dominierten hier die Mannschaften aus Übersee. „Das Team der DLRG Rendsburg hat sich über die sechs langen Wettkampftage sehr gut präsentiert und sich in der einen oder anderen Disziplin einen Namen gemacht“, resümierte Trainer Timo Norden.

Am Start war auch Manfred Adrian. In der Disziplin 50 Meter Retten einer Puppe wurde der Büdelsdorfer Siebter. Etwas weniger Glück hatte Adrian bei den Stranddisziplinen. Im Beach Sprint erreichte der Büdelsdorfer, der 2004 in dieser Disziplin Gold gewonnen hatte, souverän das Finale und befand sich auf Medaillenkurs. Doch 15 Meter vor der Ziellinie beendete ein Muskelfaserriss alle Medaillenträume. Somit war auch die Teilnahme an der Paradedisziplin Beach Flags, in der Adrian dreifacher Weltmeister ist (2004, 2008, 2010), nicht mehr möglich. Trotz der Verletzung zog Adrian ein positives Fazit: „Die Teilnahme an den Weltmeisterschaften mit rund 5000 Sportlern aus den verschiedensten Nationen war ein großartiges Erlebnis und eine Platzierung unter den ersten Zehn ist eine hervorragende Ausbeute.“

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