Repower: "Positive Impulse für das ganze Land"

Planungs-Gespräche: Hafen-Planer Martin Koselowske, Peter Klarmann (Neuer Hafen Kiel-Canal) und Wiebke Graßau von der Repower-Planungsleitung (von links). Foto: Becker
Planungs-Gespräche: Hafen-Planer Martin Koselowske, Peter Klarmann (Neuer Hafen Kiel-Canal) und Wiebke Graßau von der Repower-Planungsleitung (von links). Foto: Becker

Die Ansiedlung von Repower war natürlich das Gesprächsthema beim Jahresempfang der Gemeinde Osterrönfeld. Ab heute wird ein kleiner Wald für das Mitarbeiter-Parkdeck abgeholzt.

Avatar_shz von
19. Januar 2009, 09:56 Uhr

Osterrönfeld | Vor genau zwei Jahren berichtete Bürgermeister Bernd Sienknecht zum ersten Mal von einer möglichen Ansiedlung des Windkraftanlagenherstellers Repower. "Heute darf ich mit Stolz verkünden, dass die Bauleitplanung abgeschlossen ist und die Bauarbeiten begonnen haben", sagte Sienknecht beim Jahresempfang der Gemeinde Osterrönfeld am Sonnabend. Er betonte, dass alle naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen auf Osterrönfelder Gemeindegebiet umgesetzt werden konnten.

Der geplante Hafen und die Industrieansiedlung werde positive Impulse für den Ort, den Wirtschaftsraum und das gesamte Land Schleswig-Holstein bringen, zeigte sich Sienknecht überzeugt. "Wir müssen die Chancen jetzt nutzen und den Standortvorteil ausbauen", forderte er.

Gefragte Gesprächspartnerin unter den Gästen war Wiebke Graßau, Projektleiterin der Repower-Baumaßnahmen. Die Einrichtung der Baustelle sei weitgehend abgeschlossen und die Baugrube für das Verwaltungsgebäude ausgehoben, erklärte sie gegenüber der Landeszeitung. Anfang Februar soll das ein Meter dicke Fundament für das neungeschossige Gebäude gegossen werden. Schon zum Ende des Jahres könnten die ersten Abteilungen ihre neuen Büros im Hauptgebäude beziehen, so Graßau.

Martin Koselowske von der Kieler Ingenieurgesellschaft IPP, die den Hafen plant, erklärte, dass sein Unternehmen zurzeit die EU-weite Ausschreibung vornimmt. Die Auftragsvergabe werde im Mai oder Juni erfolgen. Danach solle unverzüglich mit den Bauarbeiten begonnen werden. Noch in diesem Jahr ist die Fertigstellung der Kaianlage geplant. Spätestens Ende nächsten Jahres soll der Schwerlasthafen vollständig betriebsbereit sein.

Peter Klarmann, Geschäftsführer der "Neuer Hafen Kiel-Canal GmbH", wies darauf hin, dass heute mit der Abholzung eines Wäldchens an der Zufahrtsstraße zum "Kanal-Café" begonnen wird. Auf dieser 7000 Quadratmeter großen Fläche wird ein Parkdeck für die Repower-Mitarbeiter entstehen.


zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen