Stadtradeln am NOK : Rendsburgs „Stadtradler“ haben die Welt umrundet

Die Vertreterinnen der Sieger-Teams: Sandra Wichmann (SG Athletico), Andrea Gonschior (Brücke Rendsburg-Eckernförde) und Doris Neumann (ADFC, von links).
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Die Vertreterinnen der Sieger-Teams: Sandra Wichmann (SG Athletico), Andrea Gonschior (Brücke Rendsburg-Eckernförde) und Doris Neumann (ADFC, von links). Fotos: Becker

Zusammen erreichten sie eine Gesamtstrecke von 58 449 Kilometern - eine Aktion für den Klimaschutz.

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05. Oktober 2018, 19:10 Uhr

Rendsburg | 58 449 Kilometer mit dem Rad gefahren und dadurch acht Tonnen schädliches Kohlendioxid vermieden – das ist die stolze Bilanz der Aktion „Stadtradeln“ in Rendsburg. Bundesweit beteiligten sich 886 Kommunen. 308 Radelnde in 32 Teams erzielten das Ergebnis vom 1. bis zum 21. September. Die erfolgreichen Klimaschützer wurden jetzt im Kulturzentrum geehrt.

„In drei Wochen eineinhalb Mal um die Erde – eine tolle Leistung“, würdigte Stadtpräsident Thomas Krabbes die Teilnehmer, die statt ins Auto lieber auf das Rad stiegen. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Rendsburg und Freunde siegte in der Kategorie „Radelaktivstes Team“. 13 Radfahrer legten 7863 Kilometer zurück. „Von hier bis nach Kamerun in Afrika“, machte Krabbes die Distanz greifbar. Auf den zweiten Platz kam die SG Athletico Büdelsdorf, die mit 15 Teilnehmern 6543 Kilometer schaffte. Das Team der Brücke Rendsburg-Eckernförde wurde Dritter. 42 Radelnde legten 5155 Kilometer zurück. Axel Herfurth erzielte mit 1586 Kilometern die größte Distanz in der Einzelwertung. Der 52-Jährige fuhr täglich von Rendsburg zur Arbeitsstelle in Kiel. Zudem gehörte eine Zehn-Kilometer-Hunderunde jeden Tag zu seinem Pensum. Er ist stets mit seinem „Velomobil“ unterwegs. Das Liegefahrrad ist voll verkleidet und bietet Schutz gegen Wind und Wetter. „Im Winter kommt eine andere Bereifung darunter. Ich fahre auch in der kalten Jahreszeit nur Fahrrad“, so Herfurth. Stefan Johannsen, der an der Siegerehrung nicht teilnahm, kam mit 1245 Kilometern auf den zweiten Platz. Drittplatzierter wurde Fabian Meier, der 1235 Kilometer zurücklegte. Der 31-Jährige fuhr mit dem Rad zur Arbeit und machte mit ihm auch die alltäglichen Besorgungen. „Und zusätzlich ein paar Kurztrips“, erklärte Meier. Auch für ihn ist „Stadtradeln“ keine Eintagsfliege. „Ich habe kein Auto und fahre das ganze Jahr über mit dem Rad.“ Unter den Radlern wurden Preise wie ein „Dinner für Zwei“, Schwimmbadgutscheine und Fahrradzubehör verlost.

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