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Fussball : Rendsburger TSV stürzt von der Spitze

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Nach der 1:3-Heimniederlage gegen den Eckernförder SV hat der RTSV die Tabellenführung der Verbandsliga Nord-Ost verloren.

shz.de von
erstellt am 01.Sep.2013 | 19:30 Uhr

Der Rendsburger TSV ist die Tabellenführung in der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost los. Eine Woche nach der ersten Saisonniederlage in Bordesholm (1:2) erwischte es die Truppe von Trainer Christian Heider nun auch auf eigenem Platz. Die Grünen stürzten nach dem 1:3 (1:1) gegen den Eckernförder SV auf Platz fünf ab.

Den Sieg verdienten sich die Gäste vornehmlich in der zweiten Halbzeit, als der ESV die spielbestimmende Mannschaft war und durch einen Doppelpack von Danny Goos (60./65.) die drei Punkte vom Nobiskrug entführte. Dabei erwischten die Platzherren den besseren Start und krönten diesen durch die frühe 1:0-Führung durch Mustafa Korkmaz (4.). „Da waren wir noch nicht richtig da. Doch das hat sich aber später grundlegend geändert“, meinte ESV-Trainer Stefan Mackeprang. Kapital aber konnten die Rendsburger aus diesem Blitzstart nicht schlagen. Dazu waren die Angriffsaktionen einfach nicht zwingend genug, obwohl mit Henning Ströh und Frank Mettig die etatmäßige Eckernförder Innenverteidigung ausfiel. Die Vertreter Jörn Radke und Tim Schikorr hatten mit den Angriffsbemühungen der Gastgeber zumeist keine Mühe. In vielen Szenen trennten sich die Grünen einfach zu spät vom Ball und wenn der Pass dann kam, landete er zu oft beim Gegner. Wenig verwunderlich fand Christian Heider im Anschluss deutliche Worte: „Das war heute ein Schritt zurück. Wir haben den Ball einfach nicht laufen lassen. In der zweiten Halbzeit hatten wir keinen Zugriff mehr auf den Gegner. So hatte ich mir das alles nicht vorgestellt.“ Für einen anderen Spielverlauf hätte insbesondere Rendsburger Dennis Schnepel sorgen können. Unmittelbar bevor und kurz nach dem sehenswerten Ausgleichstreffer durch Nicolas Lietz (43.) vergab er zwei einhundertprozentige Einschussmöglichkeiten, aber frei vor Tim Steingräber scheiterte er am glänzend parierenden ESV-Torhüter (41./44.).

In der zweiten Halbzeit agierte der RTSV zumeist völlig hilflos. Die Platzherren waren nicht in der Lage, ein durchdachtes Spiel aufzuziehen, verzettelten sich in vielen Einzelaktionen und hatten außer einem Lattentreffer von Kerem Atamtürker keine echte Chance mehr (85.). Die Gäste hingegen agierten zusehends selbstbewusster und hatten in Goos auch einen Mann in ihren Reihen, der sich an diesem Tage effektiver vor dem Tor des Gegners präsentierte als Schnepel und Co.

Rendsburger TSV: Wiechert – Ja. Heider, Cavdar, Herzig, Müller (67. Ma. Korkmaz) – Schnepel, Lehmann (46. Atamtürker), S. Redzepovski, Rathjen, M. Redzepovski (67. Jo. Heider) – Mu. Korkmaz.
SR: Wallmeier (Hattstedt).

Zuschauer: 50 bei freiem Eintritt,(Kasse war nicht besetzt).

Tore: 1:0 Mu. Korkmaz (4.), 1:1 Lietz (43.), 1:2/1:3 Goos (60./65.).

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