Fussball : Rendsburger TSV schert sich nicht um die Tabelle

Comeback: RTSV-Kapitän Kerem Atamtürker steht wieder im Kader des RTSV.
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Comeback: RTSV-Kapitän Kerem Atamtürker steht wieder im Kader des RTSV.

Nach dem witterungsbedingten Spielausfall greift der Rendsburger TSV wieder in das Geschehen der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost ein.

shz.de von
08. November 2013, 23:51 Uhr

Nach dem witterungsbedingten Spielausfall greift der Rendsburger TSV wieder in das Geschehen der Fußball-Verbandsliga Nord-Ost ein. Während der unfreiwilligen Pause hat der TSV Klausdorf durch einen Sieg den RTSV von der Tabellenspitze geschubst.

Dass die Rendsburger nun nicht mehr als Ligaprimus zum Aufsteiger nach Dänischenhagen fahren (heute, 14 Uhr), ist für Christian Heider und seine Spieler nicht mehr als eine statistische Randnotiz. Für Unmut sorgte beim RTSV-Coach vielmehr die aktuelle Trainingssituation. „Die Plätze waren von der Stadt gesperrt. Wir haben somit nur ein Lauftraining absolvieren können. Das ist keine gute Vorbereitung auf das Spiel in Dänischenhagen“, moniert Heider. Sportlich erwartet er eine schwierige Aufgabe. „Dänischenhagen ist ein starker Aufsteiger, der sehr diszipliniert spielt. Da müssen wir auf der Hut sein“, bekundet er durchaus Respekt vor dem MTV. Seine Stärken hat der Aufsteiger zweifellos auf eigenem Platz. Mit 15 Punkten aus sieben Spielen ist der MTV die zweitbeste Heimmannschaft. Doch dem können die Rendsburger ihre Auswärtsstärke mit 18 Punkten aus sieben Partien entgegensetzen. Damit ist auf fremdem Platz keine Team besser als der RTSV. „Ich hoffe, dass wir auch in Dänischenhagen unsere Auswärtsqualitäten durchbringen können. Wenn es uns dann noch gelingt, die Kreise von MTV-Torjäger Stephan Wendt (mit zehn Treffern immerhin bester Torschütze der Liga; d. Red.) zu stören, ist auch beim Aufsteiger was drin“, weiß Heider.

Personell hat sich die Lag wieder etwas entspannt. Kerem Atamtürker und Jan-Ole Bruhns stehen wieder im Kader. Jonas Heider (Blinddarm-OP), Malte Hehlert (Sperre) und Kevin Rathjen (Rückenprobleme) werden jedoch nicht mit von der Partie sein.

Fans können mit dem Bus mitfahren. Abfahrt ist um 11.45 Uhr auf der Südseite der Fähre Nobiskrug.


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