zur Navigation springen

Fussball-Verbandsliga : Rendsburger TSV rettet mit Dusel einen Punkt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Dennis Schnepel verwandelt einen Strafstoß in der Nachspielzeit zum 1:1 gegen Gettorf.

Ein Befreiungsschlag sieht anders aus. Immerhin konnte Fußball-Verbandsligist Rendsburger TSV gegen den abstiegsbedrohten Gettorfer SC die Abwärtsspirale stoppen und nach fünf punktlosen Spielen in Folge wieder einen Zähler einfahren. Beim 1:1 (0:0) auf eigenem Platz hatte die Mannschaft aber jede Menge Dusel.

Interimstrainer Fritz Bohla wollte bei seiner Premiere als Chefcoach des RTSV den Spielverlauf auch in keiner Weise beschönigen. „Für uns war es der erste Punkt nach der Winterpause. Das ist neben dem Willen, den Rückstand aufzuholen, das einzig Positive aus diesem Spiel. Bei uns fehlte einiges“, sagte er. Das Remis sicherte Dennis Schnepel erst in der dritten Minute der Nachspielzeit, als er vom Elfmeterpunkt zum Ausgleich traf. Gettorfs Lars Empen hatte zuvor den eingewechselten Özgür Cavdar gefoult. Eine harte, aber vertretbare Entscheidung, die die wacker kämpfenden Gettorfer um den Lohn brachte. Die Rendsburger können sich bei Torwart Sören Wiechert bedanken. Mit guten Paraden gegen Aktionen von Tobias Gravert (84.) und Boy Bröckler (88.) verhinderte der RTSV-Torwart einen höheren Rückstand und somit eine weitere Niederlage. Von dem erhofften Hallowach-Effekt nach dem Trainerwechsel war bei den Platzherren wenig zu bemerken. Der RTSV schaffte es auch diesmal nicht, eine spielerische Linie zu finden, die einen Gegner unter Druck setzt. Fast alles blieb Stückwerk. So war den groß gewachsenen Abwehrrecken der Gettorfer, die keinesfalls wie ein Abstiegskandidat agierten, nicht beizukommen. Eine Reihe von ungenauen Pässen taten ihr übriges. „Bei uns gibt es viel zu tun. Es fehlt an Laufarbeit und Sicherheit im Spielaufbau“, meinte Bohla, der auf eine Dreierabwehr mit Routinier Jörg Ahrends, Christian Sievers und Yannik Herzig umgestellt hatte. Diese präsentierte sich, wenig überraschend, nicht immer sattelfest Nach 56 Minuten hatte eine dieser Unsicherheiten Folgen. Sievers konnte die Vorarbeit von Bröckler nicht verhindern und Julian Arndt vollendete zur Gästeführung.

Mit Macht, aber wenig geordneten Aktionen versuchte der RTSV in der Folgezeit zum Torerfolg zu kommen. Schließlich bedurfte es des Glücks und der Nervenstärke Schnepels zum Punktgewinn.

RTSV: Wiechert – Ahrends – Sievers (60. Cavdar), Herzig- Atamtürker, Lehmann, Müller, Mu. Korkmaz S. Redzepovski, – Hehlert (54. M. Redzepovski), Schnepel.

SR: Meyer (VfB Schuby). – Zuschauer: 80.
Tore: 0:1 Arndt (56.), 1:1 Schnepel (90. +3; FE)
Rote Karte: Arndt (88.; grobes Foul, Gettorf).

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen