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Fussball-Verbandsliga : Rendsburger TSV droht der komplette Fehlstart

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gegen den Heikendorfer SV muss das Team seine Arroganz ablegen.

Auch zwei Tage nach der 2:3-Niederlage beim TuS Rotenhof ist die Stimmung beim Fußball-Verbandsligisten Rendsburger TSV alles andere als gut. „Das war grottenschlecht. Der Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit ist unerklärlich. Wir sind ganz schön angefressen“, poltert Co-Trainer Dennis Usadel vor dem heutigen Heimspiel gegen den Heikendorfer SV (16 Uhr).

Eine 2:0-Führung, die mit ansehnlicher spielerischer Leistung, aber auch durch großen Respekt des TuS vor dem Gegner herausgeschossen wurde, gab der RTSV leichtfertig aus der Hand. „Können wir jetzt bitte mal wieder konzentriert zur Sache gehen“, hatte Coach Stephan Waskönig während der zweiten Halbzeit lautstark von seinem Team gefordert. Es half nichts. Eine ähnlich arrogante Einstellung wie gegen Rotenhof dürfte gegen den SH-Liga-Absteiger wieder zu einer Bruchlandung führen. „Gegen Heikendorf müssen wir ganz anders auftreten. Vor allen Dingen dürfen wir nicht leichtfertig agieren. Dafür hat der Gegner zu viel Qualität“, meint Usadel. Dass die Mannschaft es besser kann, hat sie beim Auftaktsieg gegen den Eckernförder SV bewiesen. „Dieses Niveau müssen wir wieder erreichen. Das gilt für alle Mannschaftsteile“, fordert Usadel eine konzentrierte Leistung. Allein das Bewusstsein, über das notwendige Potenzial zu verfügen, wird nicht ausreichen. Es gilt die Fähigkeiten auch über 90 Minuten an den Tag zu legen, sonst droht ein kompletter Fehlstart mit null Punkten.

Gegenüber dem Spiel beim TuS Rotenhof gibt es personelle Änderungen. Mannschaftskapitän Mustafa Korkmaz fehlt wegen seiner Roten Karte, und Abwehrspieler Dennis Weber heiratet in der Türkei. Dafür spielen Stürmer Daniel Witt und in der Abwehr Lennart Beckmann. Vermutlich sind es nicht die einzigen Rochaden. Das Trainergespann überlegt, die Startelf auch auf anderen Positionen zu verändern. Die Heikendorfer reisen mit ausgeglichener Bilanz an – eine Niederlage, einen Sieg. „Heikendorf ist im Moment noch so etwas wie eine Wundertüte. Da weiß man nie was drin ist und rauskommt“, beschreibt Usadel den Gegner, bei dem Thomas Bohrmann, Jan Wieland, Thomas Borreck und Sven von Levern zu den Leistungsträgern gehören.

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