Rettungsschwimmen : Rendsburger Trio mit der Landesauswahl erfolgreich

Ein starkers Trio: Nils Ole Petersen, Lukas Schnödewind und Tom Matzen (v.l.) überzeugten beim Rettungspokal.
Ein starkers Trio: Nils Ole Petersen, Lukas Schnödewind und Tom Matzen (v.l.) überzeugten beim Rettungspokal.

Nils-Ole Petersen, Lukas Schnödewind und Tom Matzen holten mit dem Landesverband Schleswig-Holstein der DLRG beim Rettungspokal in Braunschweig Bronze. Das Rendsburger Trio überzeugte dabei auf nationaler Bühne.

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15. Juli 2014, 06:00 Uhr

Die Freude im Lager der schleswig-holsteinischen Rettungsschwimmer war groß, als beim Rettungspokal in Braunschweig Sieger und Platzierte geehrt wurden. Denn wie im Vorjahr belegte der nördlichste DLRG-Landesverband den dritten Platz. Daran hatten auch die drei Rendsburger Nils-Ole Petersen (17), Lukas Schnödewind (18) und Tom Matzen (16) einen entscheidenden Anteil. Einmal mehr vertraten Schwimmer der DLRG Rendsburg Schleswig-Holstein würdig und präsentierten sich auf nationaler Bühne ebenbürtig. Den ersten Platz sicherte sich der Landesverband Sachsen-Anhalt, Silber ging nach Westfalen.

Am ersten Wettkampftag stach besonders Matzen mit seinen Leistungen hervor. In seiner Paradedisziplin 50 m Retten legt er mit 0:35,45 Minuten nicht nur eine neue persönliche Bestzeit hin, sondern holte einen sehr guten sechsten Platz. Mit dieser Zeit sicherte sich Matzen zugleich eine von zwei notwendigen Normen, um in den D-Nationalkader aufzusteigen. Auch über 100 m Kombinierte Rettungsübung (1:21,06) markierte der Rendsburger eine persönliche Bestmarke und belegte Platz 13. Weitere wichtige Punkte steuerte das Rendsburger Trio in den Mannschaftsdisziplinen bei. In der 4x25 m Puppenstaffel um Schnödewind und Matzen gelang ein sechster Platz. Petersen feierte mit dem Team in der 4x50 m Gurtretterstaffel sogar den dritten Platz.

Am zweiten Wettkampftag standen die Freigewässerdisziplinen im Heidbergsee auf dem Programm. Alle drei Rendsburger mischten in der Disziplin Beach Flags mit und erreichten souverän die Zwischenrunde. Danach gestaltete sich der Wettkampf allerdings holprig. Nachdem Schnödewind bereits im ersten Zwischenlauf die Segel streichen musste, flog Matzen einen Platz vor der ersehnten Finallaufteilnahme raus. Aber vom Ausscheiden seiner Teamkameraden ließ sich Petersen nicht beirren und wurde nach spannenden Läufen Zweiter. Im Board Race belegte der Rendsburger Platz zehn. Neben ihm konnte auch Lukas Schnödewind gleich bei seinem ersten Junioren-Rettungspokal in die Punkte fahren. Er erreichte nach einem Kräfte zerrenden Wettkampf den 16. Platz im Board Race.

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