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Handball : Rendsburger Teams wollen einen sicheren Mittelfeldplatz

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Ab dem kommenden Wochenende geht es auch in der Handball-Landesliga Mitte der Frauen wieder um Punkte. Dann wird sich zeigen, wie gut sich die Teams auf die Saison eingestellt haben.

Bis auf die HSG Fockbek/Nübbel, die zum Kreisderby beim TSV Alt Duvenstedt (Sonnabend, 17 Uhr) antreten muss, haben alle anderen Rendsburger Teams zum Auftakt Heimrecht. Aufsteiger Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg hat mit dem letztjährigen Dritten, Preetzer TSV am Sonnabend (14.45 Uhr) gleich einen der Kandidaten zu Gast, der durchaus um die Meisterschaft mitspielt. Für die HSG Hamdorf/Breiholz ist das Aufeinandertreffen mit dem Aufsteiger MTV Dänischenhagen (Sonnabend, 17 Uhr) ein wichtiger Anhaltspunkt, um die eigene Leistung einzuschätzen. „Die SG Lütjenburg/Dannau ist ein keineswegs zu unterschätzender Gegner. Es wird schwer, doch ein Sieg ist nicht unmöglich“, sagt Owschlags Trainer Sönke Marxen, der am Sonntag (14 Uhr) zum Auftakt die beiden Punkte zu Hause behalten möchte.

TSV Owschlag II

Beim TSV Owschlag gab es sehr große Veränderungen. Zwölf Spielerinnen gingen, sechs kamen. Trainer Sönke Marxen steht vor einem kompletten Neuaufbau. Allerdings umfasst sein Kader gerade einmal zwölf Akteure. „Ich habe aber die Möglichkeit, den Kader durch Spielerinnen der dritten Mannschaft, die zuvor in der zweiten Mannschaft spielten, zu ergänzen“, berichtet Marxen, so dass sich das Personalproblem in Grenzen hält. Der TSV-Coach weiß die Klasse noch nicht so recht einzuschätzen. Kein Wunder, dass Marxen, der mit seinem Team in der vergangenen Saison Platz sieben erreichte, schon mit einem gesicherten Mittelfeldplatz zufrieden wäre.

Zugänge: Britta Brudniok, Sonja Groß (beide HSG Fockbek/Nübbel), Julia Zeiske (Rendsburger TSV), Franziska Steffensen, Lena Kolbe, Lena Zelle (alle HSG Holstein Kiel/Kronshagen).
Abgänge: Jacqueline Küppers, Johanna Wichelmann (beide 1. Mannschaft), Cirien Bech (Weltreise), Thale Bech, Svenje Bittrich, Nadine Emminghaus, Natalie Genz, Jennifer Küppers, Josephin Meyer (alle 3. Mannschaft), Kristin Kubat (Magdeburg), Kerstin Kühl (Laufbahnende), Sonja Seemann (Babypause).
Das Aufgebot:
Tor:
Britta Brudniok.
Feld: Lena Kolbe, Lara Nickel, Franzsika Steffensen, Anja Willner, Julia Zeiske, Nicole Gehl, Lena Zelle, Sarah Schäfer, Sonja Groß, Vivian Lenz, Sarah Greinke.
Trainer: Sönke Marxen.

HSG Hamdorf/Breiholz

Trainer Robert Wichmann steht vor einem Neubeginn. Die Ziele können deshalb auch nicht hoch gesteckt sein. „Für uns geht es ganz klar um den Klassenerhalt“, schätzt Wichmann die Stärke seiner Mannschaft realistisch ein. Vorrangig für den HSG-Coach ist es, seine vielen neuen Spielerinnen zu integrieren und eine schlagkräftige Mannschaft daraus zu machen. „Da wir aber aus vielen Gründen nur einmal die Woche trainieren können, wird das allein schon schwer genug“, sagt Wichmann, der auf die Frage nach dem Meisterschaftsfavoriten nicht ganz ernst gemeint antwortete: „Wir sind es jedenfalls nicht.“

Zugänge: Malisa Meeder (Handball-Pause beendet) Carmen Helterhoff, Anna Schudrowicz, Marina Carstens, Sina Herfurth, Thurid Storm (alle 2. Mannschaft), Claudia Johansen (reaktiviert), Laura Maler (HSG Hohn/Elsdorf), Lina Hansen, Levke Pernot, Annemarie Königsberger (alle eigene Jugend).
Abgänge: Anika Hohnsbehn (Umzug in den Süden), Lena Schmalfeld, Triencke Holling (beide HSG Fockbek/Nübbel), Henriecke Schmalfeld (HSG S/W/RD), Adriana Ewert (Handball-Pause).
Das Aufgebot:
Tor:
Malisa Meeder, Claudia Johannsen, Stephanie Jahn.
Feld: Christin Peters, Sina Herfurth, Nicole Gerdt, Marina Carstens, Lina Hansen, Thurid Storm, Annemarie Königsberger, Kesrin Kruse, Anna Schudrowicz, Fenja Reese, Christin Wichmann, Carmen Helterhoff.
Trainer:
Robert Wichmann.

TSV Alt Duvenstedt

In der vergangenen Saison sorgte der TSV Alt Duvenstedt in der ersten Halbserie als Aufsteiger für Furore. Die Konkurrenz schien den TSV nicht auf der Rechnung zu haben. Das änderte sich aber in der Rückserie schlagartig. Hinzu kam dann auch noch Verletzungspech. In dieser Saison soll sich das nicht wiederholen. Trainer Stephan Brauer möchte auf jeden Fall besser als in der letzten Saison abschneiden, als der Aufsteiger Platz neun in der Abschlusstabelle belegte. Dafür wird sich das Gesicht der Mannschaft ein wenig wandeln. Fünf Abgängen stehen fünf Zugänge gegenüber.

Zugänge: Jenny Kiehn, Britta Müller (TSV Nord Harrislee), Carlotta Hennigs, Merle Thomsen, Marleen Schlimbach (alle eigene Jugend).
Abgänge: Claudia Brauer, Inga Brauer, Leslie Schröder, Jenny Hansen (alle 2. Mannschaft), Finja Gerhardt (Auslandsaufenthalt).
Das Aufgebot:
Tor:
Antje Matzek, Roseanne Szenguleit, Tanja Stegmann.
Feld: Britta Müller, Christiane Schröder, Jenny Kiehn, Karina Drews, Jane König, Nena Ramm, Frederieke König, Marleen Schlimbach, Carlotta Hennigs, Finja Rathmann, Merle Thomsen, Daniela Sell.
Trainer: Stephan Brauer.

HSG Fockbek/Nübbel

Mit zwei Abstiegen in Folge ist die HSG Fockbek/Nübbel von der Oberliga über die SH-Liga bis in die Landesliga durchgereicht worden. Für den Absteiger geht es nun darum, den freien Fall zu stoppen. In der Landesliga soll ein Neustart beginnen. Doch kurz vor Saisonbeginn legte Trainer Gerd Reckin sein Amt aus persönlichen Gründen nieder. Bisher ist es noch nicht gelungen, einen Ersatz zu finden. So ist die Mannschaft derzeit noch mit dieser nicht einfachen Aufgabe auf sich allein gestellt. Routinier Annika Scheller führt derzeit das Team. Sie hat sich als Ziel gesetzt, mit der HSG die Landesliga zu halten.

Zugänge: Lena Sonnenberg, Triencke Holling (beide HSG Hamdorf/Breiholz), Carmen Wrede (reaktiviert).
Abgänge: Melanie Krakuhn, Daniela Krakuhn (beide SG Bordesholm/Brügge), Britta Brudniok (TSV Owschlag II).
Das Aufgebot:
Tor:
Carmen Wrede, Inga Milferstädt.
Feld: Dorthe Scheller, Annika Scheller, Sina Benckwitz, Triencke Holling, Katrin Witt, Annika Tiedtke, Annika Feist, Julie Schindlbeck, Lena Ehlers, Dörte Sievers, Lena Sonnenberg, Patricia Miskic, Lea Cordt.
Trainer: vakant.

HSG Schülp/W’feld/RD

Trainer Danny Jüschke baut auf den starken Zusammenhalt, der in der vergangenen Serie trotz einer extrem dünnen Spielerdecke der Grundstein für den Aufstieg war. Die personelle Situation hat sich nicht verbessert. Auch in dieser Saison wird die HSG mit nur zehn Spielerinnen einen kleinen Kader haben. Jüschke hat sich als Ziel einen sicheren Mittelfeldplatz gesetzt. Ob das aber mit so einer dünnen Spielerinnendecke zu schaffen ist, muss sich erst zeigen.

Zugänge: Henrieke Schmalfeld (HSG Hamdorf/Breiholz).
Abgänge: keine.
Das Aufgebot:
Tor:
Annika Harder.
Feld: Sandra Krysik, Ina Bielfeldt, Selina Wallmann-Sievers, Inga-Britt Vogler; Jördis Jöhnk, Felina Sienknecht, Nele Laßen, Lea Hapach, Henrieke Schmalfeldt.
Trainer: Danny Jüschke.

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