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Osterrönfeld : Rendsburger Schwebefähre: Antriebswagen ist abmontiert

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Am Dienstag wurde der Fahroberwagen abgebaut - aus 40 Metern Höhe unter der Eisenbahnhochbrücke.

Osterrönfeld | Beim Abbau der Rendsburger Schwebefähre ist der schwierigste Teil geschafft. Am Dienstagvormittag brachten zwei große Kräne auch den Antriebswagen des historischen Verkehrsmittels sicher zu Boden. Gegen 13.30 Uhr wurde das 15 Tonnen schwere Stahlgerippe des sogenannten Oberwagens aus 40 Metern Höhe herunter gelassen und am Ufer des Nord-Ostsee-Kanals abgesetzt.

Die Schwebefähre ist eine wichtige Verbindung zur Überquerung des Nord-Ostsee-Kanals und historisches Wahrzeichen. Die Fähre wurde bei dem Unfall so stark beschädigt, dass sie aktuell nicht mehr einsatzbereit ist.

Mehrere ebenfalls tonnenschwere Bauteile hatte die Stahlbaufirma Rohwer Stahl- und Metallbau aus Nortorf zuvor gesondert abmontiert und abgeseilt. Unter anderem wurden die vier Elektromotoren, die ihn über den Nord-Ostsee-Kanal bewegen, abgebaut. Das Gewicht des Zugpferdes aus Stahl, insgesamt 41 Tonnen, konnte nach Angaben des WSA-Sprechers Matthias Visser durch den Abbau aller Anbauteile auf 19 Tonnen verringert werden. Abschließend wurde der Oberwagen in zwei Teile auseinandergeschraubt. Diese wurden gesichert.

In der vergangenen Woche war bereits der stark lädierte Fährkörper geborgen und in den Rendsburger Betriebshof des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Kiel-Holtenau gebracht worden. Die Schwebefähre ist seit der Kollision mit einem Frachter am 8. Januar außer Betrieb. Das WSA will in den kommenden Wochen die Schäden untersuchen und dann über die weiteren Schritte entscheiden. Möglicherweise muss die Schwebefähre neu gebaut werden.

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erstellt am 22.Mär.2016 | 15:00 Uhr

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