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Rettungsschwimmen : Rendsburger Rettungsschwimmer fahren mit Titelchancen zu den „Deutschen“

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Bei den am Fritag beginnenden Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen sind die Mannschaften der DLRG Rendsburg aufgrund der guten Ergebnisse in der Qualifikation nicht chancenlos.

Selten hatte die Wettkampfgruppe der DLRG Rendsburg so gute Chancen auf eine Podestplatzierung bei nationalen Titelkämpfen wie in diesem Jahr. Bereits bei den Landesmeisterschaften in Pinneberg überzeugten die Rendsburger mit zahlreichen Medaillen und Bestzeiten. Jeremiah Tucker, Timo Starck, Max Heiligenthal, Jannik Gebhardt und Simon Landt war in der Altersklasse 17/18 der Titel nicht zu nehmen, sodass sie sich mit 3924 Punkten direkt für die am Freitag beginnenden Deutschen Meisterschaften in Bamberg qualifizierten. Das war zugleich die dritthöchste Punktzahl in der Qualifikationsphase. Mit drei Punkten mehr auf dem Konto belegt die Gliederung Verl den zweiten Platz in der Meldeliste. Fast uneinholbar scheint die Mannschaft aus Rheda-Wiedenbrück (4036 Punkte) in diesem Jahr zu sein.

Ebenfalls Landesmeister wurde das Rendsburger Team in der Altersklasse 15/16 um Nils Ole Petersen, Tom Matzen, Bo Jesper Gerth und Momme Herms. Mit insgesamt 4668 Punkten sind sie nicht nur in Schleswig-Holstein das Maß aller Dinge, sondern auch in ganz Deutschland. Die zweithöchste Punktzahl erschwamm im Vorfeld Halle-Saalekreis (4662). „Die Chancen stehen für beide Teams sehr gut. Intensives Training und ein toller Mannschaftsgeist spielen uns in die Karten“, berichtet Trainerin Katharina Winkelmann. „Ausschlaggebend wird die Tagesform und das Vertrauen untereinander sein.“

Zwar sagen die Punkte in der Qualifikationsphase wenig im Rettungsschwimmsport aus: Strafpunkte und Disqualifikationen bedeuten für die einen das Aus und ermöglichen der Konkurrenz den Sprung nach oben. Dass die Rendsburger aber auf bundesweiter Ebene mithalten können, haben sie bereits bewiesen: Gleich zweimal stellte die Mannschaft in der Altersklasse 15/16 den inoffiziellen Deutschen Rekord in der 4x25 Meter Puppenstaffel auf. Nachdem er beide Male nicht anerkannt wurde, da er nicht auf Bundesebene geschwommen worden ist, lautet die Devise, bei den Deutschen Meisterschaften eine ähnliche Leistung abzurufen. Darüber hinaus ernannte Bundestrainerin Susanne Ehling Nils Ole Petersen in den D/C-Kader.

Am Samstag werden die schnellsten Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer Deutschlands in der Einzelwertung ermittelt. Hier greifen Jeremiah Tucker und Timo Starck (beide AK 17/18), Nils Ole Petersen und Momme Herms (beide AK 15/16) und Landesmeisterin Daniela Zimmermann ins Geschehen ein.

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