Explosionsgefahr gebannt : Rendsburger Kreishafen: Feuer im Getreidesilo gelöscht

80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

80 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Das Gelände wurde am Mittwochabend abgeriegelt. Wohnhäuser mussten nicht evakuiert werden.

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14. Juli 2016, 06:41 Uhr

Rendsburg | Die Explosionsgefahr wegen eines Brandes in einem Rendsburger Silo besteht nicht mehr. Das teilte ein Feuerwehrsprecher am Donnerstagmorgen mit. Demnach sind die Einsatzkräfte vom Gelände am Kreishafen abgerückt. Im Laufe des Tages werde die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufnehmen, sagte ein Sprecher der Polizei.

Im Inneren des 40 Meter hohen Siloturms der Ceravis AG im Rendsburger Kreishafen war am Mittwochabend ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte gingen von erhöhter Explosionsgefahr aus und sperrten das Gelände in einem Radius von mehreren hundert Metern ab. Der Schiffsverkehr lief aber normal weiter. Wohnhäuser waren ebenfalls nicht betroffen.

Nach ersten Erkenntnissen war ein Mühlenstaubtrichter im siebten Boden des Lagerturms gegen 17 Uhr in Brand geraten. Erstes Ziel der Löschkräfte war es, die Sauerstoffzufuhr zu unterbinden, um die von Außen nicht sichtbaren Flammen zu ersticken. Dazu wurde ein Deckel auf das Lüftungsrohr, das sich auf dem Dach befindet, gelegt. Der Strom in dem Gebäude wurde abgestellt. Weiterhin wurde der Bereich um den vier mal zwei Meter großen Trichter mit Wasser gekühlt.

Rund 80 Feuerwehrleute aus Rendsburg waren noch am späten Abend im Einsatz. „Das dauert noch“, sagte Wehrführer Gerrit Hilburger am Mittwoch um 20.15 Uhr.

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