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Ex-Innenminister in SH : Rendsburger haben Verständnis für Breitner

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

Andreas Breitner lebt in Rendsburg und war früher Bürgermeister der Stadt. Sein Rücktritt vom Amt des Innenministers ist auch dort Thema.

Der Rücktritt von Innenminister Andreas Breitner hat in der Stadt, in der er lebt und früher Bürgermeister war, für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Sein Nachfolger im Amt des Rendsburger Verwaltungschefs, Pierre Gilgenast, sagt dazu: „Breitner war ein Aktivposten der Landesregierung, dem man die Erfahrung als Bürgermeister und Kommunalpolitiker immer angemerkt hat. Ein herber Verlust.“

Landrat Dr. Rolf-Oliver Schwemer zeigt Verständnis für Breitners Entscheidung: „Die Begründung des Innenministers ist nachvollziehbar.“ Dass mit dem Rücktritt der Druck aus Breitners Neuregelung des Kommunalen Finanzausgleichs weicht, glaubt er nicht: „Ich gehe davon aus, dass die Landesregierung die Reform weiter treibt, das hängt nicht von der Person des Innenministers ab.“

Thomas Krabbes, CDU-Ratsfraktionschef: „Wenn man als Vater seine Kinder aufwachsen sehen will, ist das Amt des Innenministers eindeutig der falsche Job.“ Dass Breitner der „Knochenmühle Regierungsamt“ den Rücken kehrt, überrascht Krabbes nicht: „Ich habe ihn so kennengelernt, dass er konsequente Entscheidungen trifft.“

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erstellt am 26.Sep.2014 | 11:36 Uhr

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