1. Basketball-Regionalliga : Rendsburg Twisters wollen mit Auswärtssieg ein Zeichen setzen

Trainer Bjarne Homfeldt hofft auf einen Auswärtssieg in Hannover.
Trainer Bjarne Homfeldt hofft auf einen Auswärtssieg in Hannover.

Bei den Hannover Korbjägern geht es für Rendsburgs Basketballer um wichtige Punkte für den Klassenerhalt.

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12. Dezember 2014, 05:55 Uhr

Lang ist sie nicht, die anstehende Pause für die Rendsburg Twisters. Nur drei Wochen bleiben den Basketballern, um etwas zu verschnaufen, Blessuren auszukurieren und neue Kraft zu tanken für die weiteren Spiele. Einmal müssen die Rendsburger zuvor noch aufs Parkett. Am Sonnabend (17 Uhr) geht es zum Tabellennachbarn der 1. Regionalliga Nord, zu den Hannover Korbjägern.

Nach zuletzt drei, teilweise deutlichen, Pleiten schicken sich die Twisters an, in der niedersächsischen Landeshauptstadt den Abwärtstrend zu stoppen. Und weil die Gastgeber mit vier Siegen bei sechs Niederlagen exakt dieselbe Bilanz aufweisen wie die Rendsburger, kommt dem Duell eine besondere Bedeutung zu. „Es wäre ein Big Point, wenn wir dort gewinnen könnten“, unterstreicht Trainer Bjarne Homfeldt. „Zudem würden wir damit ein Zeichen setzen, dass wir besser spielen können, als es die Ergebnisse zuletzt ausgesagt haben“, so der Coach. Nicht nur der Blick auf die Tabelle, auch die Team-Statistiken versprechen ein spannendes und enges Spiel. In nahezu allen relevanten Kategorien liegen die beiden Kontrahenten gleichauf. Allein beim Rebound haben die Twisters die Nase deutlich vorn. Dafür stellen die Hannoveraner das Team mit den wenigsten Ballverlusten der gesamten Liga.

Eine besondere Beachtung dürfte Rishi Kadad erhalten. „Im Basketball sagt man, er ist ein streaky player“, erklärt Homfeldt, also ein Mann, der entweder alles trifft oder so gut wie nichts. So steuerte der Brite beim 90:88-Sieg Hannovers gegen Stade satte 50 Punkte bei, davon zehn Dreier. Zwei Wochen später beim 69:100 gegen Wolfenbüttel kam Kadad gerade mal auf insgesamt zehn Zähler. Ihn heißlaufen zu lassen, wäre ein Fehler. „Wenn wir ihn aus dem Spiel nehmen können, haben eine große Chance“, sagt Homfeldt. Er glaubt, dass ein Sieg am Sonnabend und ein weiterer in der letzten Partie der Hinrunde gegen Bürgerfelde am 3. Januar 2015 schon die halbe Miete im Kampf um den Klassenerhalt wären. Im umgekehrten Fall würde es dementsprechend schwer werden, das Saisonziel zu erreichen. „Auch wenn Hannover aufgrund des Heimvorteils leicht favorisiert ist, haben wir dort die Gelegenheit, einen direkten Konkurrenten zu distanzieren“, erklärt der Trainer.

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