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1. Basketball-Regionalliga : Rendsburg Twisters vor dem letzten Schritt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Mit einem Heimsieg gegen Göttingen können Rendsburgs Basketballer den Klassenerhalt perfekt machen.

Die Wettkampf-Pause am vergangenen Spieltag hat den Rendsburg Twisters gut getan. Viele kranke und verletzte Spieler hatten somit die Zeit, um sich auszukurieren. Am Sonnabend haben die Basketballer im Heimspiel gegen den ASC 46 Göttingen (19.15 Uhr) mit einem Sieg die Chance, den Klassenerhalt in der 1. Regionalliga Nord perfekt zu machen.

Neben dem abgeschlagenen Bürgerfelder TB tat die WSG Königs Wusterhausen den Twisters den Gefallen und unterlag zuletzt bei Lok Bernau (70:79). Damit kann die WSG bei nur noch zwei Spielen maximal auf acht Siege kommen. Die Rendsburger Korbjäger kämen bei einem Erfolg morgen ebenfalls auch acht Siege und haben den direkten Vergleich mit der WSG bereits für sich entschieden. „Natürlich ist das unser großes Ziel“, sagt Twisters-Trainer Bjarne Homfeldt mit Blick auf die morgige Aufgabe.

Als zusätzliche Motivation ruft der Coach die schmerzhafte Hinspielschlappe in Erinnerung (76:80). „Das war die ärgerlichste Niederlage der Saison, weil wir in Göttingen den Sieg in der Schlussphase noch aus der Hand gegeben haben.“ Es sei also noch eine Rechnung offen, unterstreicht der Coach. Als zusätzlicher Bonus winkt den Twisters Tabellenplatz sieben, den aktuell noch die Göttinger innehaben. Gute Nachrichten gibt es aus dem Lazarett der Rendsburger. „Wir konnten in den vergangenen Tagen erstmals seit sieben Wochen wieder mit mehr als zehn Mann trainieren“, erklärt Homfeldt.

Durch den so gut wie sicheren Klassenerhalt geht der Blick „mit einem halben Auge“ bereits in Richtung Zukunft. „Es ist jetzt schon klar, dass es im Sommer bei uns einen größeren Umbruch geben wird,“ so Homfeldt. Björn Rohwer und Christian Rinner stehen vor ihrem Schulabschluss. Während Rinner ein Jahr im Ausland plant, will Rohwer den nächsten Schritt in seiner sportlichen Laufbahn machen. „Es war uns bewusst, dass Björn es im Profibereich versuchen will“, sagt der Coach.

Rinner und Rohwer könnten nicht die einzigen Abgänge sein, die die Twisters zu verschmerzen haben. Noch steht hinter dem Verbleib vieler Spieler ein Fragezeichen.

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erstellt am 20.Mär.2015 | 06:07 Uhr

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