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1. Basketball-Regionalliga : Rendsburg Twisters von der Bernauer Lokomotive überrollt

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Gegen das Spitzenteam aus Brandeburg waren die Rendsburger Korbjäger ohen Chance.

von
erstellt am 17.Nov.2014 | 10:15 Uhr

„Im Normalfall ist Bernau eine Nummer zu groß für uns“, hatte Bjarne Homfeldt vor der Reise nach Brandenburg erklärt. Nach der deutlichen 59:107 (9:29, 31:52, 40:83)-Pleite offenbarte sich, dass es mindestens zwei Nummern waren. Der Bummelzug aus Rendsburg wurde vom SSV Lokomotive gnadenlos überrollt. Mit vier Siegen und ebenso vielen Niederlagen rangieren die Twisters nun auf Platz sechs der 1. Basketball-Regionalliga.

Rendsburgs Coach machte drei Gründe für die Schlappe aus. „Der Gegner hat einfach eine ganz andere Intensität auf den Platz gebracht. Eine Intensität, die wir nicht an den Tag gelegt haben, und die wir aus den Partien in der zweiten Regionalliga in der vergangenen Saison auch nicht kannten“, so Homfeldt. Zudem monierte der Trainer, dass sein Team in drei der vier Auswärtsspiele jeweils den Start verschlief und früh ins Hintertreffen geriet. In Bernau hieß es nach den ersten zehn Minuten bereits 9:29 aus Sicht der Gäste. „Es ist ein Unterschied, ob du vor einem Spiel eine oder vier Stunden im Auto sitzt“, führte der Coach an. Zu guter Letzt haderte Homfeldt mit der Einstellung seiner Jungs: „Keine Frage war der Gegner viel besser als wir, aber wir dürfen dann den Kopf nicht hängen lassen, wenn wir früh deutlich zurückliegen.“ Unterm Strich müsse man einfach anerkennen, dass Bernau nicht die Kragenweite seiner Mannschaft sei. „Man merkt einfach, dass die Strukturen dort nah an der Professionalität sind. Die spielen eben nicht ihr erstes Jahr in dieser Liga“, sagte Homfeldt.

Einen nachhaltigen negativen Einfluss auf seine Spieler befürchtet der Coach dennoch nicht. Und das auch, weil die Twisters nach einem spielfreien Wochenende erst am 29. November wieder ran müssen. Dann steht die nächste Auswärtsaufgabe an. In Göttingen steht den Rendsburgern dann ein Gegner gegenüber, der in die Kategorie schlagbar fällt. „Es würde uns sehr helfen, wenn wir einen unmittelbaren Konkurrenten mal in dessen Halle schlagen würden“, blickte Homfeldt schon wieder nach vorn.

Und vielleicht gleichen die Twisters dann nicht einem Bummelzug, sondern wieder einem ICE.

Rendsburg Twisters: Brodersen (51x3), Hillner (3/1x3), Marcic (10), Sopha (3/1x3), Rohwer (1), Basylev, Schlemmer (51x3), Brunk (6), Schmitt (8), Rinner, Kibi (18/1x3).

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