1. Basketball-Regionalliga : Rendsburg Twisters hoffen in Berlin auf einen guten Tag

Im Hinspiel mussten sich die Twisters um Morris Brodersen (rechts) Alba Berlin II knapp mit 80:83 geschlagen geben.
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Im Hinspiel mussten sich die Twisters um Morris Brodersen (rechts) Alba Berlin II knapp mit 80:83 geschlagen geben.

Die Schützlinge von Trainer Bjarne Homfeldt hoffen in der Bundeshauptstadt auf den dritten Sieg in Folge.

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16. Januar 2015, 06:05 Uhr

Es war der 7. September 2014 – das erste Heimspiel der Rendsburg Twisters in der 1. Basketball-Regionalliga. Und es war einer der Krimis, von denen im weiteren Saisonverlauf noch einige folgen sollten. Während die Twisters die Partien gegen Cottbus, Wusterhausen, Charlottenburg oder zuletzt gegen den VfL Stade jeweils knapp für sich entschieden, ging die Heimpremiere gegen Alba Berlin II seinerzeit mit 80:83 verloren. Am Sonnabend (15 Uhr) reisen die Rendsburger zum Rückspiel in die Bundeshauptstadt.

Im Rückblick ärgert sich Twisters-Coach Bjarne Homfeldt immer noch über die verlorenen Punkte des ersten Duells. „Wir hätten gewinnen können, aber uns fehlte damals einfach noch die Erfahrung“, sagt der Trainer. Erfahrung, die sein Team inzwischen gesammelt hat. Daher erachtet Homfeldt die Auswärtsaufgabe gegen die so genannten „Albatrosse“ auch nicht als unlösbar: „Das ist ein junges Team, das bisher nicht immer konstant gute Leistungen abgerufen hat. Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir auch dort etwas holen.“ Grundvoraussetzung sei einmal mehr eine stabile Defensive. In diesem Bereich haben die Twisters ohne Frage die größte Entwicklung hinter sich. Zwar liegen sie statistisch immer noch am Ende aller Regionalliga-Mannschaften, aber in der Summe glaubt Homfeldt, „dass wir mittlerweile nicht mehr die schlechteste Defensive stellen, sondern sehr ordentlich verteidigen. Das war eine große Aufgabe im Training.“

Die Vorbereitung auf die Partie lief indes nicht optimal, weil einige Spieler grippegeschwächt kaum trainieren konnten. „Wir konnten nicht einmal zehn gegen zehn spielen“, hadert Homfeldt. Bis auf Tim Störtenbecker werden aber wohl alle in Berlin mit dabei sein. Sowohl beim Spiel als auch beim anschließenden Besuch des Bundesliga-Spiels der Berliner Profis gegen Tübingen in der O2-World.

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