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1. Basketball-Regionalliga : Rendsburg Twisters drehen Partie in der Schlussphase

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Der Aufsteiger feierte mit dem 82:79 gegen die WSG Königs Wusterhausen seinen zweiten Sieg in der 1. Basketball-Regionalliga. Großen Anteil daran hatte der in der Schlussphase überragende Björn Rohwer.

Die Heimspiele der Rendsburg Twisters in der 1. Basketball-Regionalliga Nord sind nichts für Zuschauer mit schwachen Nerven. Nach dem ersten Saisonsieg in eigener Halle mit 77:76 über den BBC White Devils Cottbus am vergangenen Wochenende machte es der Aufsteiger auch gegen die WSG Königs Wusterhausen spannend. Am Ende feierte das Team von Trainer Bjarne Homfeldt einen 82:79 (20:24, 40:43, 62:63)-Sieg und wurde von den 417 Zuschauern in der Herderhalle mit stehenden Ovationen bedacht.

Dabei sah sah es lange Zeit nicht nach einem Happyend für die Gastgeber aus. Über weite Strecken dominierten die Red Dragons aus dem Landkreis Dahme-Spreewald die Partie. Nach 17 Minuten führten die Gäste schon mit 38:28. Dafür sorgten vor allen Dingen der wieselflinke Ishmael Fontaine, der es am Ende auf 15 Punkte brachte, der 2,08 Meter große Center Glen Izevbigie (15 Punkte) und Shelton Jackson (18 Punkte). Doch wie schon zuvor gegen Cottbus, als das Team mit sieben Zählern im Rückstand lag, drehten die Twisters die Partie noch. „Das spricht für unsere Moral“, lobte Twisters-Trainer Bjarne Homfeldt die Einstellung seiner Mannschaft zu Spiel und Gegner. Dabei zeichnete sich Topscorer Peter Marcic (29 Punkte) besonders aus und zog seine Mitspieler förmlich mit. So gelang es den Hausherren, den Rückstand von zehn Punkten bis zur Pause auf 40:43 zu verkürzen.

Mit viel Elan starteten die Rendsburger in das dritte Viertel und schafften es erstmals beim Stande von 55:50 (25.) eine höhere Führung herauszuspielen. Wieder war es Marcic, der den Takt vorgab und dabei gut von Eric Kibi (16 Punkte) unterstützt wurde. „Kibi konnten wir mit seiner Dynamik einfach nicht halten“, bekannte auch Gegenspieler Ishmael Fontaine nach dem Schlusspfiff. Die Führung der Rendsburger ist aber auch der Freiwurfschwäche der Gäste zuzuschreiben. Sie lag bei nur 54,5 Prozent (Rendsburg 62,5 Prozent). „Das war für uns sicher ein Vorteil. Doch ausschlaggebend war, dass wir auf die unterschiedlichen Deckungssysteme der Gäste mit zunehmender Spielzeit immer eine Antwort hatten“, analysierte Homfeldt.

Wechselvoll war der Spielverlauf auch im vierten Viertel. Nach 37 Minuten führten die Red Dragons mit 72:69. Björn Rohwer, der zuvor zwei Freiwürfe vergab, ließ sich davon nicht beirren. Zusammen mit Peter Marcic und Max Hillner, die in der Schlussphase jeweils mit einem Dreier erfolgreich waren, sorgte er für den vielumjubelten 82:79-Erfolg. „Was Björn in der Schlussphase geleistet hat, war großartig“, lobte Homfeldt den U 20-Nationalspieler. Es scheint, dass die Twisters nach dem zweiten Sieg in Folge endgültig in der neuen Spielklasse angekommen sind.

Rendsburg Twisters:Schmitt Brodersen (13/2x3), Hillner (5/1x3), Marcic (29/5x3), Kibi (16) Sopha, Rohwer (16/1x3), Störtenbecker, Basylev, Schlemmer, Brunk, Rinner (3/1x3).

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