Feldwebel-Schmid-Kaserne : Rendsburg: Neue Erstaufnahme für 2000 Flüchtlinge

Der ehemalige Exerzierplatz: Hier soll in den kommenden Wochen ein Containerdorf errichtet werden. Im Hintergrund die Halle, die als Verpflegungszetrum dienen soll.
Der ehemalige Exerzierplatz: Hier soll in den kommenden Wochen ein Containerdorf errichtet werden. Im Hintergrund die Halle, die als Verpflegungszetrum dienen soll.

Ende der Standortsuche: Das Land wandelt einen Teil der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne in ein Flüchtlingscamp um. Die ersten 1400 Asylsuchenden sollen noch vor Weihnachten eintreffen.

shz.de von
01. Dezember 2015, 15:50 Uhr

Das Land Schleswig-Holstein eröffnet eine neue Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Rendsburg. Bis zu 2000 Asylbewerber sollen auf dem Gelände der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne an der Schleswiger Chaussee untergebracht werden. Der Vertrag zwischen dem Land und den privaten Eigentümern des Areals, das inzwischen „Oktogon“ heißt und zum Teil für Gewerbe genutzt wird, wurde am Dienstag im Rendsburger Rathaus unterschrieben.

Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Die ersten 1400 Flüchtlinge sollen noch vor Weihnachten eintreffen. Sie kommen zunächst in Wohncontainern auf dem ehemaligen Exerzierplatz der Kaserne unter. Drei benachbarte Wohngebäude und eine Halle sollen in den kommenden Wochen saniert werden, bevor auch sie als Durchgangsstation für frisch in Schleswig-Holstein eingetroffene Flüchtlinge dienen können. Mit dem neuen Flüchtlingscamp werden die ursprünglichen Überlegungen des Landes, eine Erstaufnahme auf einem Kleingartengelände an der Friedrichstädter Straße zu errichten, nicht mehr verwirklicht. Vor allem aus der Wirtschaft hatte es Kritik an den Plänen gegeben.

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