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Die längste Bank : Rendsburg holt sich Rekord zurück

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Europas längste Bank: Die Sitzgelegenheit am Nord-Ostsee-Kanal wurde am Sonnabend um 70 Meter auf 571,53 Meter verlängert.

Der Europarekord ist zurück in Rendsburg. Am Sonnabend wurde die Bank am Nord-Ostsee-Kanal um 70 Meter verlängert und wird damit im Guinnessbuch der Rekorde mit 571,53 Metern wieder als „Längste Bank Europas“ eingetragen.

Die Rendsburger Bank war 1989 mit 501,53 Metern Rekordhalter und hatte diesen Titel bis 2007 inne. Dann wurde sie von einer Bank im thüringischen Ronneburg um 49 Meter übertroffen. Jetzt ergriff das Rendsburger Stadtmarketing die Initiative und „ging in die Verlängerung“. Mit der Unterstützung von Firmen aus Rendsburg und der Region wuchs die Bank entlang der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt um 70 Meter in westlicher Richtung.

Dafür wurden von der Kreishandwerkerschaft und ihren Betonbauer-Lehrlingen 44 Betonsockel gegossen, die von der Firma Thomsen Tiefbau eingesetzt wurden. Das Holz für die Sitzflächen lieferte die Firma Heinrich Tepker aus Hanerau-Hademarschen. „300 laufende Meter einheimische Lärche, imprägniert und vierseitig gefast“, erklärte der Juniorchef Christian Tepker beim Besuch der Baustelle. Der Rendsburger Tischlermeister Jörg-Peter Böhrnsen und einige Kollegen mit ihren Tischlerlehrlingen montierten am Sonnabend die Sitzflächen und Rückenlehnen der jetzt wieder längsten Bank auf dem Kontinent.

„Alle handwerklichen Leistungen und auch große Teile des Materials wurden von den beteiligten Firmen und der Kreishandwerkerschaft gesponsert“, freute sich Susanne Mau vom Stadtmarketing über die Unterstützung.

Die offizielle Einweihung der Bank ist für den 19. September geplant. Dann soll Einheimischen und Gästen die längste Sitzgelegenheit Europas vorgestellt werden und bei dieser Gelegenheit gleich noch ein weiterer Rekord aufgestellt werden. „Wir laden die Kitas und Schulen der Region ein, damit die Bank in ihrer vollen Länge von 571,53 Metern mit möglichst vielen Kindern besetzt wird“, sagte Bürgermeister Pierre Gilgenast in der Hoffnung auf eine große Resonanz und einen weiteren Eintrag in das Guinnessbuch.

Mit diesem Projekt werde die Position Rendsburgs als Stadt am Nord-Ostsee-Kanal weiter gestärkt, betonten Monika Heise und Anke Samson vom Tourismus und Stadtmarketing. Und Pierre Gilgenast sprach von einem „äußerst attraktiven Aussichtsplatz“ auf die zahlreichen Frachter, Containerschiffe und Kreuzfahrer. „Wir sind sicher, dass unsere „längste Bank“ weiterhin von vielen, vielen Radfahrern, Spaziergängern und Ausflüglern genutzt wird.“

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