Neue Erstaufnahme : Rendsburg begrüßt die ersten Flüchtlinge

Die Rendsburger Ines Pohlmann-Hoffmann und Michael Mai befestigen an der neuen Erstaufnahmeeinrichtung ein Transparent mit der Aufschrift „Welcome to Rendsburg“.
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Die Rendsburger Ines Pohlmann-Hoffmann und Michael Mai befestigen an der neuen Erstaufnahmeeinrichtung ein Transparent mit der Aufschrift „Welcome to Rendsburg“.

Die Container sind mit dem Nötigsten eingerichtet, Dolmetscher sind vor Ort. Rendsburg versucht den Flüchtlingen ihre Ankunft so komfortabel wie möglich zu machen.

shz.de von
15. August 2015, 17:17 Uhr

Rendsburg | In die neue Erstaufnahmeeinrichtung in Rendsburg sind die ersten Flüchtlinge eingezogen. Rund 240 Menschen wurden am Samstag in den kurz zuvor aufgestellten Wohncontainern erwartet. Es sei großartig, wie in einer solchen Situation die Schleswig-Holsteiner Hand in Hand zusammenarbeiteten, sagte Innenminister Stefan Studt (SPD) nach einem Rundgang über das Gelände.

Innenminister Stefan Studt (SPD, li.) und der Rendsburger Bürgermeister Pierre Gilgenast (SPD) besichtigen die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Rendsburg.
dpa
Innenminister Stefan Studt (SPD, li.) und der Rendsburger Bürgermeister Pierre Gilgenast (SPD) besichtigen die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Rendsburg.
 

„Es ist uns wichtig, dass die, die zu uns kommen, auch ein Dach über dem Kopf haben.“ Insgesamt sollen in Rendsburg rund 800 Flüchtlinge in dem Containerdorf unterkommen. Es handle sich um eine Übergangslösung, betonte Studt.

In der zentralen Erstaufnahmestelle in Neumünster sowie in den anderen Unterkünften in Boostedt, Seeth, Albersdorf und Malente-Kiebitzhörn sind nach Angaben des Innenministeriums keine Plätze mehr frei. Seit Jahresbeginn kamen bereits mehr als 10.500 Asylsuchende neu nach Schleswig-Holstein. Im vergangenen Jahr waren es insgesamt 7600.

Viele Bürger wollen helfen. Was gebraucht wird und wo die Spenden abgegeben werden können, verrät das DRK.

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