Handball-Kreisliga : Remis im Hamdorfer Derby nach kuriosem Spielverlauf

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Die erste Mannschaft der HSG führt zur Pause mit 18:9, muss sich am Ende aber mit einem 22:22 begnügen.

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13. März 2014, 06:01 Uhr

Ein kurioses Spiel sahen die Zuschauer im Vereinsderby der Handball-Kreisliga der Männer. Die HSG Hamdorf/Breiholz I führte nach der ersten Halbzeit bereits mit 18:9 gegen die eigene „Zweite“, musste sich am Ende aber mit einem 22:22 begnügen. Ebenfalls mit 22:22 (11:9) trennten sich die HSG Schülp/Westerrönfeld/Rendsburg IV und der TSV Alt Duvenstedt II. Erfolgreich waren die beiden Teams der HSG Fockbek/Nübbel. Die HSG Fockbek/Nübbel I setzte sich deutlich mit 35:20(15:11) gegen die SG Wift IV durch. Wesentlich knapper fiel der 26:25 (14:15)-Sieg der HSG Fockbek/Nübbel II über den SV Tungendorf II aus.
 

HSG Fockbek/Nübbel II – SV Tungendorf II 26:25 (14:15)

Mit dem finalen Wurf zum 26:25 sicherte Heino Walther in der Schlusssekunde seinem Team den schon nicht mehr geglaubten Sieg. „Wir sind das ganze Spiel einer Führung der Gäste hinterhergelaufen. Am Ende hatten wir viel Glück“, resümierte HSG-Spielertrainer Thorben Schneider, der selbst allerdings nicht der Partie beiwohnte. Noch in der 55. Minute führte Tungendorf II mit 25:23, doch die HSG drehte das Spiel und erzielte durch Walter den Siegtreffer.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel II: Marco Schnack (11), Storm (7), Walter (3), Bahr (2), Splisteser, Bonse und Rohwer (je 1).
 

HSG Schülp/W/RD IV – TSV Alt Duvenstedt II 22:22 (11:9)

„Wir haben sechszig Minuten lang toll gespielt, sind aber am Ende dafür nicht belohnt worden“, war HSG-Spielertrainer Christoph Soll nicht zufrieden mit der Punkteteilung. Gestützt auf einen überragenden Torhüter Sven Pieper hatte der Gastgeber fast während der gesamten Partie die Nase vorne, führte zwischenzeitlich sogar 16:13, doch der TSV Alt Duvenstedt II drehte die Partie noch. „Wir haben in der Deckung viel zu passiv gespielt“, bemängelte Duvenstedts Trainer Torben Kutschke, der seiner Mannschaft zudem vorwarf, im Angriff zu mutlos und ohne Zug zu Tor gespielt zu haben. Erst in den letzten Minuten zeigte der Gast eine couragierte Leistung und rettete einen Punkt.

Tore für HSG Schülp/Westerrönfeld/RD IV: Soll (8), Hell (7), Backhaus (3), Stark (2), Wichmann und Bsdurrek (je 1).

Tore für den TSV Alt Duvenstedt II: Mück (5), Wommelsdorf (4), Kossek (4), Reick (4), Tietje (2), Peetz (2) und Reese (1).
 

HSG Hamdorf/Breih. I – HSG Hamdorf/Breiholz II 22:22 (18:9)

Vor der Pause bestimmte die HSG Hamdorf/Breiholz I völlig das Geschehen. „Wir haben die Zweite schwindelig gespielt“, war HSG-Trainer Konrad Borrmann von der ersten Halbzeit überaus begeistert. Umso mehr war der Coach dann geschockt, als nach dem Wechsel gar nichts mehr lief. „Wir haben es letztlich dem überragenden Patrick Behrends im Tor zu verdanken, dass es keine Niederlage wurde“, zählte Borrmann 30 Paraden seines Keepers, darunter fünf abgewehrte Siebenmeter. In der 51. Minute führte die „Erste“ noch mit 20:15. Dann drehten Robert Wichmann und Co. noch einmal richtig auf und kamen zum verdienten Ausgleich.

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz I: Reschka (6), Böhrnsen (5), Kaack (4), Hohnsbehn (3), Meier (3), und Sachsenhausen (1).

Tore für die HSG Hamdorf/Breiholz II: Wichmann (6), Moll (6), Rohwer (4), Thomas (3), Klotzbücher (2) und Kolb (1).
 

HSG Fockbek/Nübbel I – SG WIFT IV 35:20 (15:11)

„Wir haben den Start völlig verschlafen. Meine Mannschaft musste erst durch ein 1:5 aufgeweckt werden“, berichtete Fockbek/Nübbels Trainer Jens Larsen, der dann aber einen tollen Sturmlauf seines Teams sah. Die HSG glich beim 8:8 aus und zog bis zum Seitenwechsel auf 15:11 davon. Larsen: „Im zweiten Spielabschnitt hatte uns die SG Wift nichts mehr entgegenzusetzen.“ Über 22:15 (44.) baute Fockbek/Nübbel die Führung auf 35:20 aus.

Tore für die HSG Fockbek/Nübbel I: Clausen (13), Ewers (4), von Pein (4), Riebe (4), Sören Larsen (2), Sascha Larsen (2), Beeck (2), Schneider (2), Naeve und Chr. Cornils (je 1).

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