Laufen : Rekord-Lauf

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Beim 12. RD-Lauf gab es gleich zwei neue Streckenrekorde über 10 000 Meter. Leif Schröder-Groeneveld und Victoria Brandt siegten in neuer Bestzeit. Mehr als 550 Aktive starteten über die verschiedenen Distanzen.

shz.de von
14. Juli 2015, 06:00 Uhr

Der 12. RD-Lauf geht als „Lauf der Rekorde“ in die Geschichte ein. Über die 10  000 Meter-Distanz gab es sowohl bei den Männern durch Leif Schröder-Groeneveld (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) in 33:58 Minuten als auch bei den Frauen durch Victoria Brandt (SCC Berlin) in 37:35 Minuten einen neuen Streckenrekord. Brandt war überrascht, dass sie so deutlich unter 40 Minuten – als erste Frau in Rendsburg überhaupt – blieb. „Das lag sicher auch am Wetter. Es war sehr angenehm zum Laufen. Es gab keinen Wind. Die Strecke war schön flach“, meinte die Berlinerin, die schon einmal über die 5000-Meter-Strecke in Rendsburg gestartet war.

Bei ihrem Rekordlauf ging die Berlinerin den ersten Kilometer (ca. vier Minuten) relativ langsam an. „Sonst laufe ich den ersten Kilometer in 3:30 Minuten“, analysierte Brandt ihren Lauf. Dennoch war sie mit ihrer Zeit absolut zufrieden und sieht sich damit gerüstet für die Deutschen Meisterschaften über 5  000 Meter in zwei Wochen. Der RD-Lauf war für sie ein gutes Pflaster.

Neben der souveränen Siegerin warteten aber auch die beiden folgenden Läuferinnen mit guten Zeiten auf. Da blieb selbst für Vorjahressiegerin Jessica Ehlers (LTV Kiel Ost) mit 42:48 Minuten nur Rang 4. „Das war in der Spitze ein ganz schnelles Rennen. Die Siegerzeit ist auch deutschlandweit stark“, zeigte sich auch Moderator Jens Rethwisch, der mit Sachkunde und Witz aufwartete, begeistert.

Bei den Männern feierte Leif Schröder-Groeneveld auf der Langdistanz einen Start-Ziel-Sieg. Der schon für Deutschland international startende 26-Jährige aus Neumünster bestimmte das Geschehen nach Belieben. „Das war ein anspruchsvoller Kurs. Leider mit einigen Kurven. Ich mag es lieber gerade, da läuft es sich runder. Die unterschiedlichen Beläge haben mich nicht gestört“, erklärte der Student, der sich bereits nach zwei Kilometern absetzte und sein eigenes Rennen gegen die Uhr lief. „Der war nicht zu halten“, meinte der Zweitplatzierte Christoph Riebe (SG Athletico Büdelsdorf), der 37:25 Minuten lief und damit „sehr zufrieden“ war.

Auf der 5  000-Meter-Strecke wiederholte Maximilian Wegert (SG Athletico Büdelsdorf) in 18:06 Minuten seinen Vorjahressieg. „Den ersten Kilometer bin ich in ca 3:50 Minuten langsam angegangen. Zuletzt habe ich nicht so viel trainiert. Somit bin ich mit meiner Zeit zufrieden“, meinte Wegert, der im letzten Jahr noch zwölf Sekunden schneller war. Mit Rang 3 in 18:31 Minuten hielt Fußballer Janosch Barho im Feld der Volksläufer prächtig mit. Bei den Frauen war Johanna Grell (Detlefsen-Gymnasium Glückstadt) in 19:47 Minuten die Schnellste. „Das war eine schnelle Strecke“, erklärte sie. Stark war auch die Zeit von Janne Schreber (SG Athletico Büdelsdorf), die in 19:59 Minuten Zweite wurde.

Auch der Nachwuchs präsentierte sich lauffreudig. Da überzeugte der 10-jährige Nic Kretschmar (TuS Germania Schnelsen). Er gewann den Lauf über 1500 Meter, der beim RD-Lauf Premiere feierte, in 6:36 Minuten. Für die Familie Kretschmar, die zur Zeit in Waabs urlaubt, war es der zweite Sieg, denn Mutter Nicole gewann die 5  000 Meter der Altersklasse W35 in 24:30 Minuten.

Der RD-Lauf ist keinesfalls nur ein Lauf-Spektakel für Aktive aus der Region. Einen internationalen Anstrich erhielt das Event durch Nic Brook (Eryi Harriers/Wales), der in Kiel arbeitet. „Ich bin Bestzeit mit 42 Minuten über zehn Kilometer in der Klasse M40 gelaufen“, strahlte der Waliser. Das war in seiner Altersklasse Rang 3.

Auch Organisator Holger Thiesen hatten allen Grund zur Freude. „Wir sind hochzufrieden. Mit mehr als 550 Aktiven gab es eine tolle Resonanz. Damit liegen wir über dem Vorjahr. Besonders der Schätze-Lauf mit 205 Aktiven wurde gut angenommen“, resümierte Thiesen.


Alle Ergebnisse im Internet unter www.wetzstopp.de.

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