Reitsport : Reitsportfans kommen auf ihre Kosten

Die Rendsburger Hochbrücke bildet die Kulisse für die Nord-Ost-Pferd. Auch Alessa Hennings lässt sich diesen Höhepunkt der Saison nicht entgehen.
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Die Rendsburger Hochbrücke bildet die Kulisse für die Nord-Ost-Pferd. Auch Alessa Hennings lässt sich diesen Höhepunkt der Saison nicht entgehen.

Am Wochenende stehen mit der Nord-Ost-Pferd in Rendsburg und dem Dressurturnier in Hanerau-Hademarschen Top-Veranstaltungen an.

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11. Juni 2015, 06:55 Uhr

Damit hatte Hans-Georg Volquards nicht gerechnet. Mehr als 3100 Nennungen haben er und sein Team für die am Freitag beginnende Nord-Ost-Pferd (NOP) registriert. „Das sind 700 mehr als im Vorjahr“, sagt der 1. Vorsitzende der veranstaltenden Reitgemeinschaft Linnhof aus Osterrönfeld. Drei Tage lang wird das Norla-Gelände im Fokus des Reitsports stehen.

Seit Dienstag laufen die Aufbauarbeiten, die aufgrund des großen Teilnehmerfeldes etwas umfangreicher ausfallen. Statt wie in der Vergangenheit zwei Springplätze zu präparieren, sind es in diesem Jahr drei. „Aber wir sind entspannt. Wenn die ersten Teilnehmer mir ihren Anhängern kommen, wird alles fertig sein“, verspricht Volquards, der sich auf ein zehnköpfiges Helferteam verlassen kann: „So etwas ist natürlich eine Gemeinschaftsarbeit. Ich stehe nur zufällig vorn.“ Springsport, Dressurreiten, Mounted Games. Die Nord-Ost-Pferd bietet einmal mehr einen Querschnitt durch die Welt des Reitsports. „Es gibt in der Umgebung keine vergleichbaren Turniere dieser Größenordnung“, erklärt der Turnierchef die abermals gestiegene Attraktivität. Allerdings seien die Kapazitäten nun nahezu erschöpft. „Einen vierten Platz könnten wir nicht bieten, sonst springen die Pferde durch die Gärten der Anwohner“, unkt Volquards. Bereits am Freitag um 7 Uhr wird die erste Prüfung aufgerufen. Die sportlichen Höhepunkte folgen am Sonnabend und Sonntag mit einem S-Springen (Sbd., 17.30 Uhr) und einem S*-Springen mit Stechen (So., 15.30 Uhr). Dabei wird der Däne Michael Aabo versuchen, seinen Sieg aus dem Vorjahr zu wiederholen.

„Das einzige, was wir nicht bieten können sind höherklassige Dressurprüfungen“, sagt er. Aber die Freunde des eleganten Reitsports kommen am Wochenende beim RuFV Hanerau-Hademarschen voll auf ihre Kosten. „Auf dem Batz“ in Thaden geht es ebenfalls am Freitag ab 11 im Dressur-Viereck los – und zwar gleich mit einer Prüfung der Klasse S***. „Es ist doch schön, dass sich die beiden Turniere dahingehend ergänzen. Keiner tut somit dem anderen weh“, erklärt Volquards. Am Sonnabend steht ab 17 Uhr mit einem „Grand Prix de Dressage“ ein weiters Highlight an. Diese Prüfung ist zugleich die Qualifikation für den Glanzpunkt am Sonntag. Die besten acht Paare werden ab 16 Uhr bei der „Grand Prix Kür“ starten.


> Info und Zeiteinteilung unter:

www.nord-ost-pferd.de und

www.rufv-hademarschen.de

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