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Reitsport : Reiternachwuchs präsentiert sich von seiner besten Seite

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Zum Auftakt des Mittelholstein-Riders-Cup trafen sich die jungen Reiterinnen und Reiter beim RuFV Schwabe.

Besser hätten die Bedingungen für den diesjährigen Start des Mittelholstein-Riders-Cup (MRC) nicht sein können. Bereits zum vierten Mal bietet diese Reitsportserie dem Nachwuchs eine Plattform, sich zu präsentieren. Top-Wetter und beste Platzverhältnisse, gepaart mit einer guten Organisation machten den Reit- und Fahrverein Schwabe in Jevenstedt zu einem tollen Gastgeber für die erste Station der Serie.

Um 8 Uhr fiel der Startschuss. Zunächst standen Dressurprüfungen der Klasse E auf dem Programm, ehe sich im Dressurwettbewerb der Klasse A 16 Starter den kritischen Blicken der Richter unterzogen. Hier siegte mit einer Wertnote von 7,9 Annika Barz auf „Sweet Surprice“ vor Lea Schröter auf „Quality S“ sowie Fee-Sophie Tollhagen und „Johnny Blue“. Dass es so gut laufen würde, hatten weder die 15-jährige Neumünsteranerin noch ihre Mutter Andrea erwartet, wie letztere berichtet: „Sweet Surprice ist im letzten Jahr aufgrund einer schweren Verletzung nur ein Turnier gelaufen. Wir haben sie im Winter langsam wieder aufgebaut und waren vor Schwabe schon in Kellinghusen am Start, da war sie sehr unkonzentriert, und es lief nicht so gut. Daher dachten wir heute gar nicht, dass es so gut werden würde.“ Doch die sechsjährige Schimmelstute zeigte sich während und nach der Siegerehrung sehr entspannt und knabberte zufrieden am gewonnenen Brötchenkranz. Amazone Annika, die auch die folgenden Stationen des MRC reitet, hatte bereits vor der Prüfung ein positives Gefühl: „Ich hatte schon beim Abreiten ein gutes Gefühl und in der Prüfung lief alles bestens, vor allem das Verlängern der Tritte konnten wir präsentieren.“

Nachdem zunächst die Dressurreiter im Viereck um die vordersten Plätze ritten, stand der Nachmittag ganz im Fokus der Springreiter. Mit zweieinhalbstündiger Verspätung, um 17 Uhr statt wie geplant um 14.30 Uhr, startete das Programm draußen auf dem Springplatz. Im Stilspringwettbewerb der Klasse E für die Leistungsklasse Null gingen 18 Teilnehmer an den Start. Die ersten Paare mussten erkennen, dass es vor allem das letzte Hindernis in sich hatte. Hier fiel die Stange mehrfach. Die erste Teilnehmerin, Finja Szombach, war geteilter Meinung über den extremen Zeitverzug: „Es ist ziemlich schwierig, den richtigen Zeitpunkt einzuschätzen, wann man der Vorbereitung beginnt – vor allem, wenn man ein kompliziertes Pferd hat.“ Katharina Rodde zeigte auf „Bedford“ eine souveräne Runde, die mit der Bestnote belohnt wurde.

Trotz allem zeigte sich der erste Vorsitzende des gastgebenden Vereins, Heinz-Eggert Sievers, zufrieden und entschuldigte zugleich die Verspätung: „Wir haben ein super Turnierwetter und dadurch hundertprozentige Auslastung. Es tut uns leid, dass wir dadurch in Verzug geraten sind. Man rechnet im Vorfeld mit achtzig Prozent der Teilnehmer. Das war nicht optimal, aber wir bitten um Verständnis, vor allem weil sich die Richter viel Zeit genommen haben, um den Reitern ihre Fehler zu erklären.“

Das Fazit eines solch langen Turniertages mit erheblichem Verzug zog Miriam Stieper, Mutter der beiden Nachwuchsreiter Thore und Finn: „Es hätte kürzer gefasst sein können. Aber ich bin froh, dass überhaupt noch Veranstaltungen stattfinden und hier wird etwas für die Jugend getan.“

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