Rendsburg : Regen sorgte für Einbußen auf dem Weihnachtsmarkt

Zahlreiche Besucher kamen am Freitag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Schiffbrückenplatz. Es war der erste Tag seit Langem ohne Regen und Sturm.
Zahlreiche Besucher kamen am Freitag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Schiffbrückenplatz. Es war der erste Tag seit Langem ohne Regen und Sturm.

Schlechtes Wetter zeigt Wirkung: Die Standbetreiber beklagen geringere Umsätze.

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27. Dezember 2014, 06:00 Uhr

Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat es das Wetter mit den Standbetreibern und Besuchern des Rendsburger Weihnachtsmarktes noch einmal gut gemeint. Kalte Temperaturen und strahlender Sonnenschein sorgten am Freitag für reichlich Trubel auf dem Schiffbrückenplatz. Doch damit könnten die Einbußen der vergangenen zwei Wochen auch nicht mehr ausgeglichen werden, so die Meinung der Beschicker.

Dauerregen und Wind seien Schuld an dem schlechten Geschäft in diesem Jahr. Besonders bitter waren die Tage kurz vor Weihnachten. Denn diese seien für gewöhnlich die umsatzstärksten, doch Sturm und Regen hielt die Rendsburger von einem Besuch ab. Die Buden auf dem Altstädter Markt blieben am vergangenen Montag wegen des Sturms sogar geschlossen.

Für Robert Ernst aus Hohn, Betreiber des Crêpes-Standes auf dem Schiffbrückenplatz, steht jetzt schon fest: „Wir haben viel weniger Umsatz als im letzten Jahr.“ Natürlich habe man auch immer ein paar schlechte Tage, so Ernst, der bereits seit neun Jahren beim Rendsburger Weihnachtsmarkt dabei ist. „Doch mit so viel Regen hat wohl keiner gerechnet“, sagt er. Nur ein paar einzelne Gäste verirrten sich bei strömenden Regen auf den Markt und holten sich schnell ihr Mittagessen. Für Robert Ernst bedeutete das miese Wetter nicht nur wenig Einnahmen in der Kasse, sondern auch sehr lange Tage. Den ganzen Tag nur auf Kunden warten – das ist er von der Weihnachtszeit nicht gewohnt.

„Für das Wetter kann ja niemand etwas“, sagt Peter Dünne von „Peters Punsch“ zu dem Dauerregen. Doch auch er hat mit Einbußen zu kämpfen. Die Betreiber der Eisbahn müssten sich jeden Tag aufs Neue fragen: „Können wir überhaupt noch Besucher aufs Eis lassen?“ Die Kühlmaschine lief in den vergangenen Tagen auf Hochtouren, denn wird das Eis zu dünn, könnten die Schlittschuhläufer die Kühlschläuche beschädigen, erzählt Dünne. Am Freitag gab es dank zwei Grad minus aber keine Probleme mit dünnem Eis.

Auch Anke Samson von RD-Marketing zeigt sich enttäuscht über die zwei Wochen vor Weihnachten. Sie hofft jetzt, dass das Wetter in den kommenden Tagen so kalt und trocken wie am Freitag bleibt. Der Weihnachtsmarkt auf dem Schiffbrückenplatz hat noch bis zum 4. Januar 2015 geöffnet. Die Buden auf dem Altstädter Markt sind seit dem 24. Dezember geschlossen.

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