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Hohenwestedt : Regen kann Stimmung nicht trüben

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Aussteller und Besucher trotzen dem Aprilwetter. Schüler verkaufen hölzerne Raben auf dem Frühlingsmarkt, um Amsterdamreise zu finanzieren.

Strahlenden Sonnenschein hatten sich die Organisatoren vom Hohenwestedter Verkehrsverein für ihren Frühlingsmarkt zwar erhofft. Was sie bekamen, war aber mehr oder weniger heftiger Dauerregen. „Trotzdem sind viele Leute im Ort unterwegs“, stellte der 2. Vorsitzende des Verkehrsvereins, Udo Ahlf, fest: „Die Aussteller, die zugesagt hatten, sind auch alle erschienen. Deshalb können wir zufrieden sein.“

Als Ahlf am Nachmittag diese Zwischenbilanz zog, hatten sich die Tinker und Ponys vom „Reiterhof am Forst“ (Barlohe) bereits verabschiedet. „Um den Kirchenvorplatz zu schonen, wurde das Ponyreiten eingestellt“, berichtete Jörg Seemann vom Verkehrvereins-Vorstand. Eine Neuerung des Frühlingsmarkts: Zwei Hohenwestedter Autohäuser präsentierten ihre neuen Modelle diesmal in der Lindenstraße (statt wie gewohnt in der Wilhelmstraße). Auf der gegenüber liegenden Straßenseite führte Armin Lohmann von „LA HolzArt“ (Luhnstedt) vor, wie er mit seiner Motorsäge Holzklötze in dekorative Eulen oder Adler verwandelt. Ebenfalls sehr ansehnlich war das selbstgebastelte Angebot, das die Klasse 9w der „Schule Hohe Geest“ in Hörweite von Lohmanns Motorsäge präsentierte. Die Neuntklässler verkauften hölzerne Raben beiderlei Geschlechts („Renis“ und „Rudis“), Vogelhäuser und Ostereier. In einer zweiten Marktbude servierten die Neuntklässler Waffeln. Der Verkaufserlös ist für eine fünftägige Amsterdam-Reise bestimmt, zu der die 9w am 2. Juni startet. Was vom Angebot der 9w beim Frühlingsmarkt übrig geblieben ist, kann im Hofladen der Familie Vierth in Remmels (direkt an der B 77) erworben werden.

Zum zweiten Mal beim Frühlingsmarkt dabei war der SPD-Ortsverein, der ein Glücksrad aufgebaut hatte und Süßigkeiten, Luftballons und Sandkistenschaufeln an die kleinen Besucher verteilte. „Trotz des schlechten Wetters sind wir sehr zufrieden“, bilanzierte Dieter Krompholz vom Kaufhaus „Kpunkt“, denn ab Punkt 12 Uhr seien viele Leute im Ort gewesen. Angesichts des Dauerregens war das Straßencafé kurzerhand ins Innere des Kaufhauses verlegt worden. An den Cafétischen stärkten sich auch die Musikanten des MTSV-Spielmannszugs nach einem Konzert vor dem Kaufhaus. Für die Hohenwestedter Geschäftsleute war es der erste von vier verkaufsoffenen Sonntagen im Jahr. „Es hat sich gezeigt, dass der Frühlingsmarkt für uns nach wie vor ein guter Sonntag ist“, befand Krompholz.

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