China-Reise : Redebeiträge für den Ministerpräsidenten

Praktikum in Fernost: Natascha Völkl gehörte zur  China-Delegation von Ministerpräsident Torsten Albig.
Praktikum in Fernost: Natascha Völkl gehörte zur China-Delegation von Ministerpräsident Torsten Albig.

Die 18-jährige Waldorfschülerin Natascha Völkl aus Wapelfeld begleitete Albig in China. Sie spricht die Sprache fast fließend und konnte dem Ministerpräsidenten Redebeiträge liefern.

shz.de von
22. November 2013, 12:41 Uhr

Gestern hat Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) seine China-Reise beendet. Mit von der Partie war immer auch Natascha Völkl. Die 18 Jahre alte Wapelfelderin hat sich dafür von der Schule beurlauben lassen. Sie war Teil der China-Delegation des Regierungschefs in der chinesischen Partnerprovinz Zhejiang.

Die Teilnahme an der Reise – auf eigene Kosten – habe ihre Erwartungen bei weitem übertroffen, betonte die Schülerin. Sie habe vorher gedacht, dass es auf der sechstägigen Tour „auch mal langweilig wird. Das war aber nicht der Fall.“

Natascha Völkl spricht „schon fast fließend Chinesisch“. Den Grundstock dafür legte sie bei einem einjährigen Schüleraustausch in Taiwan. Nach ihrem Abitur im kommenden Frühjahr will die Waldorf-Schülerin aus Wapelfeld Wirtschafts-Ingenieurswesen studieren. Kennen gelernt hat sie den Ministerpräsidenten im vergangenen Jahr bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an den chinesischen Pianisten Lang Lang in Schleswig-Holstein. „Ich habe mit Lang Lang chinesisch gesprochen. Das hat Herrn Albig wohl beeindruckt“, sagte die 18-Jährige. Anschließend habe der Ministerpräsident die Schülerin eingeladen, ihn auf der China-Reise zu begleiten. „Talente muss man fördern“, meinte der Sozialdemokrat.

Nicht alle Mitschüler Völkls nahmen ihre Ankündigung, mit Albig auf Chinareise zu gehen, für voll. „Einige haben im ersten Moment gedacht, ich nehme sie auf den Arm“, sagt sie. Auf der Visitenkarte der Schülerin steht: „Unterstützung der Dolmetscher“. Die bekam auch Albig in China schon. Zweimal habe sie ihm bei der Einbindung von chinesischen Ausdrücken in seine Reden geholfen, erzählte Natascha Völkl.

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