zur Navigation springen

Fussball-Verbandsliga : Rechenspiele beim RTSV

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Rendsburgs Trainer Fritz Bohla fordert noch einen Punkt, um den Klassenerhalt in der Verbandsliga zu sichern.

Der Absturz des Rendsburger TSV nach der Winterpause hat mittlerweile derart bedrohliche Züge angenommen, dass die Verbandsliga-Fußballer drei Spieltage vor dem Saisonende sogar noch um den Klassenverbleib in der Nord-Ost-Staffel bangen müssen. Heute kommt die TSG Concordia Schönkirchen an den Nobiskrug (14 Uhr).

In den elf Partien seit dem Jahreswechsel weist die RTSV-Statistik mit nur vier Punkten bei 9:30 Toren eine verheerende Bilanz aus. Zwar müsste der Teufel schon ein Eichhörnchen sein, damit es die Rendsburger – selbst bei keinem weiteren Punktgewinn – erwischt. Dennoch sieht sich Trainer Fritz Bohla vor dem Duell mit dem Tabellensiebten genötigt, den Rechenschieber zu bemühen. „Einen Zähler brauchen wir noch, um die Klasse zu halten. Das habe ich auch der Mannschaft sehr deutlich gemacht“, sagt der Coach. Wie man die TSG sogar bezwingt, zeigte unlängst der Lokalrivale aus Osterrönfeld, der mit 4:1 als Sieger in Schönkirchen vom Platz ging. Auf der anderen Seite bewiesen die Schönkirchener am vergangenen Sonnabend beim 5:1-Erfolg über Spitzenreiter Klausdorf, über welche Qualität sie verfügen.

Wie zuletzt immer, beklagt Bohla die zahlreichen Personalprobleme und eine suboptimale Vorbereitung auf das Spiel. „Das sind natürlich widrige Umstände“, erklärt er. Ein gutes Resultat ist für den Trainer-Routinier nur über eine geschlossene Teamleistung möglich. „Die Mannschaft muss sich in den letzten drei Spielen zusammenraufen. Es gilt, sich nicht hängen zu lassen.“ Als Positivbeispiele nennt er Torwart Sören Wiechert, Marco Müller und Max Lehmann. „Sie geben derzeit den Takt vor. Daran sollte sich der Rest der Mannschaft orientieren“, fordert Bohla.

Gegen die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga (24 Punkte/21:10 Tore) gilt es besonders eine gute Abwehrleistung abzuliefern, aber auch in vorderster Front muss wieder mehr passieren. „Wir schaffen es nicht, torgefährliche Situationen herauszuspielen“, bemängelt der Rendsburger Coach. Bei Mustafa Korkmaz hofft Bohla, dass sein unermüdlicher Einsatz endlich wieder durch Tore belohnt wird.
 

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen