Drei Kitas geschlossen : Reaktionen der Eltern zum Kita-Streik

Das Schild an der Eingangstür der Kindertagesstätte Neuwerk zeigt es an: Die Erzieher beteiligen sich an dem bundesweiten Streik.
Das Schild an der Eingangstür der Kindertagesstätte Neuwerk zeigt es an: Die Erzieher beteiligen sich an dem bundesweiten Streik.

Im Internet wird der Streik wild diskutiert: Sollten die Notgruppen nur für Berufstätige sein? Und was bringen Aktionen wie der Sturm aufs Rathaus?

shz.de von
19. Mai 2015, 15:03 Uhr

Im Internet wird der Kita-Streik  wild diskutiert, vor allem in den sozialen Netzwerken. Auch die Aktion der Eltern am Montagmorgen ist dort Thema. 60 Eltern und Kinder waren am Morgen ins Rathaus gekommen, um den Bürgermeister zur Rede zu stellen. Ihre Forderungen: Erstattung der Kita-Gebühren, eine bessere Informationspolitik der Stadt und Ideen für die Betreuung ihrer Kinder während des Streiks. 

"Falsche Adresse liebe Eltern! Besser gewesen wäre: Kita-Kinder stürmen Demo der maßlosen Erzieher", schreibt zum Beispiel Thorsten Kropp in einem Kommentar auf der Internetseite der Landeszeitung.

"Finde, die Notgruppen sollten nur für Eltern sein" - so die Meinung von Nadine Vogel im sozialen Netzwerk Facebook.  Auch Sabrina Sievers ist der Ansicht: "Und die Eltern, die eh zu Hause sind, sind die ersten, die auf der Matte stehen. Für berufstätige Eltern finde ich das viel schlimmer und die sollten sich darüber ärgern."

Dass es auch Arbeitsgeber gibt, die viel Verständnis für die Situation der Eltern zeigen, machte Sabrina Sellin deutlich: "Meiner hat zum Beispiel eine Rundmail geschickt, dass die Mütter wegen der Betreuung der Kinder Schichten tauschen oder frei bekommen!"

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