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Neue Heimat : Rat legt sich auf „Brücke“ fest

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Brücke Rendsburg-Eckernförde soll künftig das operative Geschäft in der kommunalen Seniorenwohnanlage „Neue Heimat“ führen. Das hat die Politik mit knapper Mehrheit beschlossen.

Die Rendsburger Ratsversammlung hat eine wichtige Vorentscheidung für die Zukunft der „Neuen Heimat“ getroffen. Nach dem Willen einer von der CDU angeführten Mehrheit soll die Brücke Rendsburg-Eckernförde künftig das operative Geschäft in dem kommunalen Seniorenheim an der Schleswiger Chaussee führen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die seit Wochen laufenden Verhandlungen mit diesem Ergebnis bis Ende des Jahres abzuschließen. Ziel soll sein, das Haus wirtschaftlich wieder auf gesunde Beine zu stellen. Die „Neue Heimat“ schreibt seit Jahren Verluste im hohen sechsstelligen Bereich. Für den gemeinsam von CDU, Grünen und der Fraktion Modernes Rendsburg eingebrachten Antrag votierte auch der Vertreter von Soziales Rendsburg. Seine Ja-Stimme und die gleichzeitige Enthaltung eines SSW-Angeordneten gaben den Ausschlag. Die Mitarbeiter der „Neuen Heimat“, von denen viele zu der mit Spannung erwarteten Ratsversammlung im Alten Rathaus erschienen waren, reagierten enttäuscht. Sie hatten vor der Sitzung mit Sprüchen wie „Sind wir Personal 2. Klasse?“ protestiert und wehren sich gegen die Brücke als Betreiber. Personalrats-Chefin Ulrike Klinger sagte der Landeszeitung: „Wir werden uns von vielen Kollegen verabschieden müssen. Die Brücke will nur 52 von rund 100 Mitarbeitern übernehmen. Der Rest darf zusehen.“

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erstellt am 13.Jul.2017 | 17:53 Uhr

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