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Rendsburg / Büdelsdorf : Radwege sollen sicherer werden

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Büdelsdorf überprüft Routen zu neuen Schulstandorten und Rendsburg sorgt für Barrierefreiheit im Park an der Obereider.

Zahlreiche Fahrradwege in Büdelsdorf sollen während der nächsten Wochen unter die Lupe genommen werden. Außerdem sorgt die Stadt Rendsburg auf einer Trasse am Gelände des Regatta-Vereins Rendsburg für Barrierefreiheit. Hinter dem Restaurant „Riverside“ verläuft ein Weg über eine Treppe, an der eine Fahrradrampe vorbeiführt. Beide Vorrichtungen sind marode. Die Rampe ist außerdem so schmal, dass Rad- und Rollstuhlfahrer nicht nebeneinander Platz finden, erläuterte Ulli Clausen, Leiter des Fachdienstes Tiefbau. Die Stadt lässt Treppe und Rampe daher abbauen und eine breite, flachere Schräge anlegen. Sie vergab den Auftrag im Zuge einer Ausschreibung und wird 35  000 Euro zahlen. „In der zweiten Hälfte der Ferien fangen wir an.“ Es steht noch nicht fest, ob die Arbeiten vor Schulbeginn abgeschlossen werden.

In Büdelsdorf müssen sich viele Kinder und Jugendliche nach den Ferien an neue Schulwege gewöhnen. Wie berichtet, zieht die Heinrich-Heine-Schule von der Akazienstraße in einen Neubau hinter der Astrid-Lindgren-Schule an der Neuen Dorfstraße um. Letztere wechselt an den alten Standort der Heinrich-Heine-Schule. Die Büdelsdorfer SPD drängt daher darauf, die Sicherheit der Schulwege überprüfen zu lassen. Der Fraktionsvorsitzende Martin Hartig betont, dass Kinder ab Klasse 3 mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule kommen sollten. Das fördere ihre Gesundheit und Selbstständigkeit. Im Verkehrsausschuss erinnerte er an einen Vortrag des Stadtarchitekten Oliver Horn in der Einwohnerversammlung. „Wenn man Verkehrsströme ändern will, geht das nur, indem man die Wege attraktiv macht, die die Leute benutzen sollen.“

Jutta Beyer (CDU) riet dazu, die Radwege erst nach Abschluss der Baustellen herzurichten. Die Büdelsdorfer Wählergemeinschaft und der Südschleswigsche Wählerverband (SSW) unterstützten aber den SPD-Antrag, der positiv zur Kenntnis genommen wurde. Die SPD regt den Bau eines Radwegs an der Neuen Dorfstraße vom Brandheideweg zum neuen Frühkindlichen Bildungszentrum Astrid-Lindgren-Schule an. Überprüft werden sollen die Pfade zwischen Rosen- und Pappelweg, Gustav-Falke- und Fritz-Lau-Straße. Sie weisen Schlaglöcher auf und sind unbeleuchtet. Für die Kreuzungen im Verlauf des Neuen Gartenwegs regen die Genossen Zebrastreifen an. Die Route von der Ahlmannallee um die alte Sporthalle herum zur neuen Heinrich-Heine-Schule soll ausgebaut werden. Laut Silke Schnoor, Leiterin des Fachbereichs Bauen, lässt sich zwar der Zustand in den Ferien überprüfen. Welche Wege die Kinder einschlagen, werde sich aber erst während der Schulzeit zeigen.

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erstellt am 01.Aug.2017 | 10:53 Uhr

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