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Hanerau-Hademarschen : Raben töten Mutterschaf auf der Weide

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Aus der Redaktion der Landeszeitung

So etwas hat Jürgen Pieper aus Hanerau-Hademarschen in seinen über 40 Jahren als Hobbyschafzüchter noch nicht erlebt: Vermutlich waren es Kolkraben, die eines seiner Mutterschafe auf der Weide angegriffen und getötet haben.

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erstellt am 20.Feb.2014 | 06:00 Uhr

So etwas hat Jürgen Pieper aus Hanerau-Hademarschen in seinen über 40 Jahren als Hobbyschafzüchter noch nicht erlebt: Vermutlich waren es Kolkraben, die eines seiner Mutterschafe auf der Weide angegriffen und getötet haben. Das ausgepickte Auge und ein Loch im Bauchraum weisen auf einen Angriff durch die Vögel hin, sagt Pieper.

Der 83-Jährige ist erschüttert: „Sie war hochtragend und sollte im März lammen“, bedauert er den Verlust. Warum die Vögel das völlig gesunde und unverletzte Tier angriffen, ist ihm rätselhaft.

Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich zwei Tage vorher in einer in der Nähe von Reher laufenden Herde eines Schäfers. Auch dort töteten Kolkraben zwei gesunde Mutterschafe. „Es ist nicht schön, kann aber vorkommen“, erklärte Jäger Peter Sievers aus Hanerau-Hademarschen.

Wenn die Lammzeit beginnt, dann seien die Rabenvögel nicht weit, um sich möglicherweise über die Lämmer herzumachen. Mitunter könne es dabei aber auch mal eines der Muttertiere erwischen. „Da kann man nichts machen. Die Rabenvögel stehen unter Schutz und dürfen nicht geschossen werden“, sagte Sievers.

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