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Landeszeitung

16. August 2017 | 19:25 Uhr

Putzen für die Gäste

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Letzte Vorbereitungen für den „Herbst“ / Ministerpräsident Albig kommt am Sonnabend zum Rundgang

Überall das selbe Bild. Es wird geschraubt und geputzt. Ob auf dem Paradeplatz, dem Stadtseegelände oder in den Innenstadtstraßen: Fahrgeschäfte, Verkaufsbuden und Veranstaltungszelte werden aufgebaut. So wie bei Familie Parge, die ihr Karussell und den Zuckerbäckerstand mit Blick auf das Lornsendenkmal platziert haben. „Wir sind immer dabei“, sagt Frank Parge, „seit es den Rendsburger Herbst gibt.“ Ähnlich wie die Familie aus Neumünster halten es etliche der Schausteller und Händler. „Die kommerziellen Plätze und Meilen sind komplett ausgebucht“, erklärt Anke Samson. Das sei in jedem Jahr – und auch in diesem – schon nach kurzer Zeit der Fall. Für das Gelände am Jungfernstieg gehen immer mehr Anfragen ein, als Plätze vorhanden sind.

Die Damen vom Stadtmarketing haben sich noch etwas Besonderes ausgedacht, da es ja der 40. Geburtstag der Rendsburger Großveranstaltung ist. Anke Samson, Susanne Mau und Monika Heise werden mit Unterstützung einer Reinigungsfirma dafür sorgen, dass der Eingangsbereich des ehemaligen Hertie-Hauses einen guten Eindruck bei den Besuchern hinterlässt.


Fahrradclub zur Verkehrssituation


Schließlich wird hoher Besuch erwartet. Gesundheitsministerin Kristin Alheit, SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner, Ministerpräsident Torsten Albig und Ex-MdL Günter Neugebauer plaudern am Sonnabend mit den Bürgern am SPD-Stand auf dem Stadtseegelände. Ministerpräsident Albig wird sich zuvor ab 13.45 Uhr bei einen Rundgang die zahlreichen Aktivitäten angesehen haben. Denn natürlich präsentieren sich wieder zahlreiche Vereine und Verbände.

Dazu gehört auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC). Gemeinsam mit der Polizei informiert er über Themen rund ums Rad. Die Rendsburger Gruppierung hat vor allem die Verkehrssituation in der Kanalstadt im Blick. Nicht die aktuelle (siehe Interview rechts). „Der Rendsburger Herbst soll dazu dienen, im Gespräch mit anderen Radfahrern aus der Region Hinweise auf Problemstellen zu erhalten“, erklärt Bodo Schnoor. So werden momentan sogenannte „Umlaufsperren“ erfasst, also Hindernisse, die das Passieren der Radfahrer behindern. In dieser Angelegenheit sollen dann zusammen mit der Stadt Rendsburg Verbesserungen ausgearbeitet werden, so der ADFC.

Bis am Donnerstag um 10 Uhr das Jahrmarktvergnügen auf dem Paradeplatz beginnt, wird Familie Parge sich noch einwenig ausruhen. Auch Frank Parges Schwiegervater Hans Ulrich Meyer. Der 72-jährige Senior des Betriebes lässt es sich nicht nehmen, hinter der Kasse des Kinderkarussells zu sitzen. Seine achtjährige Enkelin ist allerdings so oft damit gefahren, dass sie es schon schneller und größer liebt. Wie das Fahrgeschäft gleich nebenan: Familie Rüth, ebenfalls aus Neumünster, wartet dort mit dem „Dancer“ auf die erwachsenen „Herbst“-Gäste.

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von
erstellt am 26.Aug.2014 | 15:33 Uhr

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