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Landeszeitung

18. Dezember 2017 | 06:56 Uhr

Schulneubau : Prognose: 23 Millionen Euro

vom
Aus der Redaktion der Landeszeitung

Die Kosten für das Projekt Heinrich-Heine-Schule im „Mischverfahren“ sollen durch geschickte Verhandlungen gesenkt werden. Durch Bodenuntersuchungen soll nun festgestellt werden, wo gebaut werden soll.

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erstellt am 19.Sep.2013 | 06:15 Uhr

Wo die Gebäude der neuen Heinrich-Heine-Schule am Standort der jetzigen Emil-Nolde-Grundschule gebaut werden, steht noch nicht fest. Gestern haben Fachleute mit Bohrungen bei der Sporthalle begonnen, um den Baugrund zu untersuchen.

„Wir bohren acht Meter tief, um die Beschaffenheit und Tragfähigkeit des Untergrunds zu ermitteln“, erklärte Torsten Salz vom Ingenieurbüro GSB aus Bredenbek dem Vorsitzenden des Lenkungsausschusses Schulneubau, Horst Beyer. Dieser zeigte sich zufrieden darüber, dass die Ausschussmitglieder in ihrer jüngsten Sitzung am Dienstag „die geschätzten Gesamtkosten zur Kenntnis genommen haben.“ Diese belaufen sich auf 23 Millionen Euro. „Es ist eine Prognose“, betonte Beyer. „Wir wollen aber noch Kosten senken, zum Beispiel durch geschickte Vertragsverhandlungen.“

Der Ausschuss hat sich darauf geeinigt, das Projekt Neubau der Heinrich-Heine-Schule im „optimierten Mischverfahren“ auszuführen. Planung, Bau, Zwischenfinanzierung, Instandhaltung und Energieversorgung sollen durch einen Investor erfolgen. Die Langfristfinanzierung und Bewirtschaftung (Hausmeister, Reinigung, Winterdienst) übernimmt die Stadt Büdelsdorf.

Ob das mehr als 100 Jahre alte Gebäude der Emil-Nolde-Schule abgerissen wird, ist noch nicht entschieden. Beyer zeigte sich zuversichtlich, dass es Interessenten für eine anderweitige Nutzung geben werde. „Die Stadt wird das Gebäude auf keinen Fall sanieren“, machte er jedoch deutlich.

Bis zur Fertigstellung der neuen Heinrich-Heine-Schule im Jahr 2016 und des Grundschulzentrums (Friedrich-Ebert-Schule und Emil-Nolde-Schule) an deren bisherigem Standort in der Akazienstraße soll der Raumbedarf durch mobile Container abgedeckt werden. Für die gymnasiale Oberstufe der Heinrich-Heine-Schule werden diese 24 Monate benötigt. Die neun Klassen der Emil-Nolde-Schule sollen übergangsweise auf dem Gelände der Friedrich-Ebert-Schule in der Sportallee 19 untergebracht werden. Dafür sind 36 Monate veranschlagt. Der Kostenrahmen liegt insgesamt bei 950 000 Euro.

Silke Cleve, Leiterin der Heinrich-Heine-Gemeinschaftsschule, stellte in der Sitzung des Lenkungsausschusses das Gesamtkonzept der neuen Schule vor. „Das hat uns alle überzeugt“, betonte Beyer. „Es wird vom Leitgedanken und vom pädagogischen Ansatz eine ganz besondere Schule.“ Und für die Anwohner gebe es einen interessanten Zusatzaspekt: Die geplante Mensa soll für alle offen sein.



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