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dpa

Über vier Jahre nach Havarie : Produktion der neuen Rendsburger Schwebefähre für den NOK hat begonnen

Das teilte das mit dem Bau beauftragte Unternehmen auf Facebook mit. Der Bund investiert elf Millionen Euro.


von
20. April 2020, 13:43 Uhr

Rendsburg | Vier Jahre, drei Monate und zwölf Tage nach der Havarie auf dem Nord-Ostsee-Kanal (NOK) hat die Fertigung einer neuen Schwebefähre begonnen. Das teilte das mit dem Bau beauftragte Unternehmen am Montag auf seiner Facebookseite mit. "Die Produktion der neuen Schwebefähre ist gestartet!", postete die in Weiden (Bayern) ansässige Firma Hermann Maschinenbautechnologie.

Hermann Maschinenbautechnologie GmbH

Die Konstruktionszeichnung für den Bau der Schwebefähren-Gondel.

Der Bund, vertreten durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau (WSA), investiert elf Millionen Euro in den Neubau. Die alte Schwebefähre war am 8. Januar 2016 auf dem NOK mit dem Frachtschiff "Evert Prahm" kollidiert. Der offizielle Untersuchungsbericht zum Unglück ergab, dass die Nachlässigkeit des Schwebefähren-Maschinisten, aber auch Fehler an Bord der "Evert Prahm" zur Havarie führten.

Weiterlesen: Untersuchungsbericht zur Havarie

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Wegen der Schwere der Schäden wurde die Schwebefähre im Winter 2016 abgehängt und zum Rendsburger WSA-Bauhof geschleppt. Später stellte sich heraus, dass die Fährgondel beim Aufprall zu stark deformiert worden war. Sie ließ sich nicht mehr reparieren.

Ziel ist die Inbetriebnahme im Herbst 2020

Die zweite Generation des Wahrzeichens der Region Rendsburg wird im niedersächsischen Brake montiert. Dort befindet sich die ehemalige Lühring-Werft. Sie wechselte kürzlich in den Besitz der Firma Hermann GmbH. Welche Teile der neuen Fähre als Erstes produziert werden, war zunächst nicht zu erfahren. Das WSA hatte vor Wochen angekündigt, dass der Auftragnehmer die Stahlbaukonstruktionen der unteren Fahrbühne und des oberen Fahrwagens am neuen Standort an der Weser bauen und ausrüsten lassen werde.

Die Produktion der neuen Schwebefähre ist gestartet!

Firma Hermann Maschinenbautechnologie auf Facebook

Das WSA Kiel-Holtenau und die beauftragten Unternehmen verfolgen nach eigenen Angaben das Ziel, die neue Schwebefähre im Herbst 2020 in Betrieb zu nehmen.

dpa

Über vier Jahre nach Havarie : Produktion der neuen Rendsburger Schwebefähre für den NOK hat begonnen

von 20. April 2020, 13:43 Uhr

Das teilte das mit dem Bau beauftragte Unternehmen auf Facebook mit. Der Bund investiert elf Millionen Euro.


Rendsburg | Vier Jahre, drei Monate und zwölf Tage nach der Havarie auf dem Nord-Ostsee-Kanal (NOK) hat die Fertigung einer neuen Schwebefähre begonnen. Das teilte das mit dem Bau beauftragte Unternehmen am Montag auf seiner Facebookseite mit. "Die Produktion der ne...

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