Insolvenzantrag : Privatschule vor der Pleite

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Die Privatschule Mittelholstein ist in finanzielle Schieflage geraten. Wie es an der Schleswiger Chaussee in Rendsburg weitergeht, ist noch unklar.

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07. März 2016, 05:21 Uhr

„Leichter lernen, gern lernen, mehr lernen!“ – Mit diesem Slogan wirbt die Privatschule Mittelholstein auf ihrer Homepage für sich. Doch nun steht das Unternehmen, das seine Schüler in Gebäuden der ehemaligen Feldwebel-Schmid-Kaserne (Foto) unterrichtet, vor einer ungewissen Zukunft: Der freie Bildungsträger hat Insolvenzantrag gestellt. Am Freitag ging das Schreiben beim Amtsgericht Neumünster ein. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Kieler Rechtsanwalt Reinhold Schmid-Sperber bestellt. Die Privatschule verfügt über Standorte in Rendsburg, Neudorf-Bornstein und Gnutz. Nach eigenen Angaben bietet sie in Rendsburg ein Gymnasium alter Prägung (G9) an. Ob der Betrieb uneingeschränkt weitergeführt werden kann, ist nicht bekannt. Michael Claßen, Geschäftsführer der Privatschule Mittelholstein, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Am Sonnabend, 19. März, lädt die Privatschule zu einem Tag der offenen Tür an der Schleswiger Chaussee ein.

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